11.07.2014 21:10

«Game of Thrones»Mit diesen digitalen Tricks entsteht Westeros

Auch ein deutsches Unternehmen lässt am Computer die «Game of Thrones»-Welt entstehen. Jetzt gewährt die Firma den Fans der Serie erstmals einen Blick in ihre Trickkiste.

von
tob

Drachen, Riesen, White Walkers und Skelett-Armeen: Die Fantasywelt Westeros aus «Game of Thrones» steckt voller Computeranimationen. Doch nicht nur Fabelwesen werden in der TV-Serie mithilfe digitaler Tricks zum Leben erweckt, selbst Wolken, Statisten, Efeu oder gleich ganze Städte entstehen unter der Federführung von Grafikdesignern, Animatoren und Spezialeffekt-Künstlern.

Hinter den aufpolierten Bildern steckt unter anderem die deutsche Firma Mackevision. In einem imposanten, knapp fünf Minuten langen Video lassen sich die Mitarbeiter nun erstmals in die Karten blicken. Einer der eindrücklichsten Momente ist die Szene mit dem Titan von Braavos (zu sehen ab 2:19 Minuten). «Das war eine der komplexesten Szenen, an denen wir gearbeitet haben», sagte der VFX-Spezialist Jörn Grosshans zu Cnet.

Grosshans hat bereits an der dritten Staffel mitgearbeitet und wurde für seine visuellen Effekte mit einem Emmy ausgezeichnet. «An der Titan-Szene haben sechs Leute fast drei Monate gearbeitet», sagt Grosshans. Günstig dürfte dies nicht gewesen sein: Im Schnitt verschlingt eine Episode der TV-Serie rund sechs Millionen Dollar.

Für die Produzenten dürfte sich dies dennoch lohnen: Mit der vierten Staffel hat «Game of Thrones» auf dem Sender HBO den bisherigen Zuschauerrekord der «Sopranos» gebrochen. Die fünfte Staffel soll nächsten Frühling folgen.

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