Wohnung richtig einrichten - Diese 7 Einrichtungsfehler solltest du vermeiden
Ein klassischer Fehler: Nicht genug Platz um das Bett herum.

Ein klassischer Fehler: Nicht genug Platz um das Bett herum.

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Das geht besserMit diesen sieben Einrichtungsfehlern versaust du deine Wohnung

Teppiche in der falschen Grösse, ungenutzter Raum sowie fünf weitere häufige Fehler beim Einrichten – plus wie du es besser machst.

von
Meret Steiger

Ein Zimmer neu einzurichten oder auch nur die Möbel anders anzuordnen ist ein toller Weg, deiner Wohnung schnell ein neues Gesicht zu verpassen. Aber aufgepasst: Es gibt eine ganze Reihe von Designfehlern, die dir dabei passieren können. Natürlich gilt: Schön ist, was dir gefällt – und grundsätzlich gibt es bei Design nur sehr wenig strikte Regeln. Es ist schliesslich dein persönlicher Touch, der dein Zuhause speziell macht.

Wir haben dennoch sieben Fehler gesammelt, die dafür sorgen können, dass deine Wohnung oder dein Haus kleiner, unaufgeräumter oder einfach ein bisschen hässlicher aussieht.

1. Dein Teppich hat die falsche Grösse

Die meisten Menschen wählen Teppiche zu klein aus. Grundsätzlich gilt: Für sogenannte Floating Furniture sollten nicht nur die Möbel komplett auf dem Teppich stehen, er sollte dahinter auch noch sichtbar sein. Wenn dein Sofa an einer Wand steht, dann reicht es auch, wenn nur der vordere Teil des Sofas auf dem Teppich ist.

So gehts: Steht dein Sofa an einer Wand, dann reicht es, wenn der Teppich unter den vorderen Füssen steht.

So gehts: Steht dein Sofa an einer Wand, dann reicht es, wenn der Teppich unter den vorderen Füssen steht.

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Bei freistehenden Möbeln dagegen sollte er nicht nur unter den hinteren Beinen liegen, sondern am besten ein bisschen darüber hinaus gehen.

Bei freistehenden Möbeln dagegen sollte er nicht nur unter den hinteren Beinen liegen, sondern am besten ein bisschen darüber hinaus gehen.

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2. Deine Vorhänge machen den Raum kleiner

Bei Vorhängen kann man überraschend viel falsch machen: Neben den praktischen Aspekten, wie die Frage, ob die Vorhänge einfach nur ein Sichtschutz sind oder auch wirklich abdunkeln sollen, geht es vor allem um das Aufhängen. Um deinen Raum grösser wirken zu lassen, solltest du Vorhänge möglichst weit über dem Fenster anbringen. Ausserdem sollten die Vorhänge so gemacht sein, dass du sie komplett öffnen kannst – sprich, kein Stoff hängt mehr vor den Fenstern. Dazu muss die Vorhangstange ein bisschen breiter sein als das Fenster.

Um einen Raum grösser zu machen, kannst du versuchen, die Vorhänge möglichst hoch über dem Fenster anzubringen, das streckt den Raum zusätzlich.

Um einen Raum grösser zu machen, kannst du versuchen, die Vorhänge möglichst hoch über dem Fenster anzubringen, das streckt den Raum zusätzlich.

Ksenia Chernaya Pexels

3. Du stellst alle deine Möbel an Wände

Für die meisten Wohnzimmer gibt es eine Art Standard-Layout, bei dem meist das Sofa an einer Wand steht, der Fernseher und ein Regal an einer anderen. Damit verschenkt man aber viel Potenzial. Einzelne Sessel können einen Raum einladender machen, Sofas sogar als Raumtrenner fungieren.

Warum stellen wir Sofas eigentlich immer gegen Wände, wenn sie doch auch als Raumtrenner funktionieren?

Warum stellen wir Sofas eigentlich immer gegen Wände, wenn sie doch auch als Raumtrenner funktionieren?

Kara Eads/ Unsplash

4. Du ignorierst die Symmetrie

Kannst du deinen Couchtisch parallel zu einem Fenster platzieren? Oder hast du zwei Sessel, die du links und rechts von einem Bücherregal hinstellen kannst? Mach es! Symmetrie sieht wirklich immer gut aus.

Siehst du, wie schön das Regal auf einer Linie mit dem Sessel ist? Symmetrie gewinnt.

Siehst du, wie schön das Regal auf einer Linie mit dem Sessel ist? Symmetrie gewinnt.

Max Vakhtbovych/Pexels

5. Du hast deine Beleuchtung nicht im Griff

Beleuchtung ist absolut entscheidend – nicht nur, wenn es um Funktionalität geht, sondern auch bei der Gemütlichkeit. So sind beispielsweise Spot-Lampen eine beliebte Wahl für Küchen – aber eigentlich ziemlich ungeeignet, schliesslich blockiert man so mit dem eigenen Körper das Licht, während man gerade mit scharfen Messern auf der Arbeitsfläche hantiert. Besser: Licht unter den Küchenschränken. In allen anderen Zimmern gilt grundsätzlich: Indirektes Licht ist meist schöner als eine Deckenlampe.

Anstatt Deckenlampen: Wand-, Steh- oder Tischlampen sorgen für eine angenehmere Beleuchtung.

Anstatt Deckenlampen: Wand-, Steh- oder Tischlampen sorgen für eine angenehmere Beleuchtung.

Emre Can/Pexels

6. Dein Schlafzimmer wirkt vollgestopft

Schon klar, du wolltest einfach das grösste verfügbare Bett, weil du dich gerne ausbreitest. Verstehen wir. Leider kann man jetzt auf der einen Seite nicht mehr vorbeigehen und du liegst praktisch in deinem Kleiderschrank. Die Grösse des Bettes sollte dem Raum angepasst sein – und falls du die Möglichkeit hast, andere Dinge aus deinem Schlafzimmer in einem anderen Raum unterzubringen, solltest du sie nutzen.

Im besten Fall hast du nicht nur auf beiden Seiten deines Bettes genug Platz, sondern auch sonst möglichst wenig Zeug in deinem Schlafzimmer.

Im besten Fall hast du nicht nur auf beiden Seiten deines Bettes genug Platz, sondern auch sonst möglichst wenig Zeug in deinem Schlafzimmer.

shche_ team/Unsplash

7. Du hast zu viele Möbel und anderen Kram

Apropos vollgestopft: Wenn du zu viele Möbel in einem Zimmer hast, dann wirkt der Raum nicht nur kleiner, sondern tendenziell auch chaotischer. Falls du zu den Menschen gehörst, die sich eher zu viel Zeug anschaffen, versuche doch mal, die Möbel neu zu verteilen – du merkst dann vermutlich, dass du eines der fünf Regale gar nicht unbedingt brauchst.

Zugegeben, Minimalismus ist Geschmackssache. Ein sehr schlichter Stil mit wenigen Möbeln eignet sich aber gerade für nervösere Gemüter – und man kann einfach weniger falsch machen.

Zugegeben, Minimalismus ist Geschmackssache. Ein sehr schlichter Stil mit wenigen Möbeln eignet sich aber gerade für nervösere Gemüter – und man kann einfach weniger falsch machen.

Inside Weather on Unsplash

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