Aktualisiert 13.01.2017 06:43

Aufstieg im neuen Jahr

Mit diesen Tipps gelingt die Beförderung

Im Job aufzusteigen, gleicht oft einem Hürdenlauf. Damit es trotzdem klappt, hat 20 Minuten die wichtigsten Tipps gesammelt.

von
K. Wolfensberger

Im Job endlich vorwärtszukommen, gehört zu den Klassikern auf der Hitliste der Neujahrsvorsätze. Damit es 2017 endlich etwas wird mit der Führungsposition, hat 20 Minuten einige wichtige Tipps zusammengetragen.

• Nicht in die Kumpelfalle geraten

Wenn man viel Zeit damit verbringt, dem Chef zu gefallen, kann man sich von seinen anderen Arbeitskollegen entfernen und deren Sympathie verspielen. Und ohne Unterstützer gibt es keinen Aufstieg. Umgekehrt kann man sich seinen Mitarbeitern gegenüber auch zu stark wie ein Freund verhalten. Beides sind Extreme, die man vermeiden sollte. «Wenn die Zeit für Ihre Beförderung kommt, ist das Beste, was Mitarbeiter über Sie sagen können, dass Sie fair und umsichtig waren und ihnen gegenüber fordernde Zuneigung gezeigt haben», so die Job-Expertin Suzy Welch.

• Unterstützer gewinnen

Wer im Job weiterkommen möchte, der sollte sich den Rat von erfahrenen, älteren Kollegen holen. Im besten Fall lässt sich so eine Mentor-Schützling-Beziehung aufbauen. Dabei gilt: Mentoren können überall sein – und die besten helfen oft auf unerwartete, improvisierte Weise.

• Optimismus ausstrahlen

Niemand arbeitet gerne mit griesgrämigen Personen zusammen. Um im Beruf vorwärtszukommen, sollte man daher Optimismus ausstrahlen. Doch es reicht laut Experten nicht aus, eine angenehme und optimistische Person zu sein, um aufzusteigen. Denn noch wichtiger als eine positive Aura ist, dass die Kollegen damit regelrecht angesteckt werden. Grund: Das macht sie bei Ihrem Chef besonders beliebt.

• Eigeninitiative zeigen

Heutzutage wollen Chefs meist keine soldatischen Befehlsempfänger mehr. Vielmehr wollen sie Mitarbeiter, die selbst Verantwortung übernehmen und mitdenken, zum Beispiel bei Projekten und schweren Aufgaben. «Das gehört nicht zu meinen Aufgaben» ist daher ein Satz, den der Chef von Ihnen nie hören sollte. Denn wer nur Dienst nach Vorschrift macht, wird sicher nicht befördert.

• Organisationstalent beweisen

Ein unaufgeräumter Schreibtisch zeugt nicht von Kreativität, sondern gilt als Indiz für Zerstreuung und schlampige Arbeit, warnen die Experten von Karrierebibel.de. Zu Organisationstalent gehöre aber auch, Prioritäten setzen zu können oder pünktlich in Meetings zu sein. Es geht also darum zu beweisen, dass man den Job im Griff hat.

• Kreativ sein

Je höher die Position, desto eher muss man mit kreativen Lösungen Probleme bewältigen können. Der Grund: Die Firma setzt auf Sie und Ihre positiven Impulse. Das sollte man seinem Chef aber schon vorher zeigen mit kreativen Lösungen bei Problemprojekten und mit Einfallsreichtum.

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