14.09.2020 14:30

Mit diesen Tricks kochst du auch beim Zelten die feinsten Menüs

Du hast Lust auf Zelten und bist gleichzeitig ein heimlicher Gourmet? Wir haben fünf Tipps für dich, damit du beim Zelten nicht jeden Abend Dosenravioli servieren musst.

von
Lucien Esseiva
14.9.2020
Solche Aussichten beim Aufwachen gibt es meist nur beim Zelten. 

Solche Aussichten beim Aufwachen gibt es meist nur beim Zelten.

Unsplah
Weit weg von jeglicher Zivilisation, nur du, deine Liebsten und die Natur. Zelten ist etwas Herrliches – gerade im Herbst. Das Glück ist perfekt, zumindest fast. …

Weit weg von jeglicher Zivilisation, nur du, deine Liebsten und die Natur. Zelten ist etwas Herrliches – gerade im Herbst. Das Glück ist perfekt, zumindest fast. …

Unsplash
… denn was ist der schönste Camping-Ort, ohne etwas feines zu essen?

… denn was ist der schönste Camping-Ort, ohne etwas feines zu essen?

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1. Pack eine gut sortierte Camping-Box

Geschirr ist schon mal ein Anfang. Doch in eine gut sortierte Camping-Box gehört noch viel mehr. 

Geschirr ist schon mal ein Anfang. Doch in eine gut sortierte Camping-Box gehört noch viel mehr.

Unsplah

Einmal gepackt, erspart dir eine Camping-Box mit den wichtigsten Koch-Utensilien eine Menge Stress. Besonders regelmässige oder vergessliche Camper werden den Nutzen zu schätzen wissen. Denn nach dem Ausflug schmeisst du die Kiste einfach in den Keller – beim nächsten Mal ist schon alles parat.

Das gehört in die Box

  • Wiederverwendbares Geschirr aus Bambus, Plastik oder Emaille
  • Unzerbrechliche Tassen, Becher oder Gläser. Es gibt sogar unzerstörbare Cognac-Gläser.
  • Camping-Besteck
  • Sackmesser oder Flaschenöffner
  • Basic-Gewürze, wie Salz, Pfeffer, Paprika und Curry
  • Ein Fläschchen Olivenöl.
  • Couscous oder Bulgur braucht wenig Platz, ist lange haltbar und braucht für die Zubereitung nicht viel mehr als eine Pfanne mit heissem Wasser.
  • Einzelportionen Ketchup, Senf, Mayo oder Sojasauce (die kannst du beim nächsten Besuch im Fastfood- oder Take-away-Lokal stibitzen).

2. Alleskönner Alufolie

Alufolie ist (neben gutem Wetter und Laune) der beste Freund des kochenden Campers. 

Alufolie ist (neben gutem Wetter und Laune) der beste Freund des kochenden Campers.

Unsplah

Eine Rolle Alufolie bringt ungeahnte Kochmöglichkeiten. Die Folie kann eine Bratpfanne ersetzen, funktioniert fast wie ein Fondue-Cacquelon und im schlimmsten Fall kannst du dir aus der Alufolie sogar einen Hut gegen Regen (oder kosmische Strahlung) basteln.

Das zauberst du mit Alufolie

  • Baked Potatoes: Einfach eine Kartoffel mit Gewürzen, etwas Öl und wahlweise etwas Zwiebeln oder Kräutern in Folie wickeln und ins Feuer werfen – fertig.
  • Popcorn: Aus der Folie wird ein Säcklein gebastelt, Mais eingefüllt und in die Glut gestellt. Regemässig schütteln, damit das Popcorn nicht anbrennt – schon hast du den besten Camping-Snack kreiert.
  • Alles Gebratene: Einige Blätter Alufolie über dem Grillrost ersetzt in vielen Fällen die Bratpfanne.
  • Fondue: Viele Camemberts kommen in einer hübschen Verpackung aus Holz daher. Nimm das Plastik raus, lege alles mit Alufolie aus und mach den Käse über dem Feuer heiss. Schon hast du ein improvisiertes Camembert-Fondue.

3. Zu Hause vorbereiten

Viel Camping-Food kannst du easy zuhause vorbereiten und ungekühlt mitnehmen. 

Viel Camping-Food kannst du easy zuhause vorbereiten und ungekühlt mitnehmen.

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Beim Zelten hast du meistens keine vernünftige Arbeitsfläche, Schneidebretter oder Küchengeräte. Zu Hause aber schon.

Diese Dinge kannst du für den Trip zu Hause vorbereiten

  • Hart gekochte Eier sind ungekühlt zwei bis drei Tage haltbar – perfekt für einen Snack zwischendurch (Aromat nicht vergessen) oder für ins Sandwich.
  • Selbstgemachter Coleslaw-Salat ist selbst nach ein paar Tagen in der Sauce noch knackig.
  • Deine liebste Pancake-Mischung kannst easy zu Hause vorbereiten, vor Ort muss du sie nur noch mit (UHT!)-Milch anrühren.
  • Selbstgebackenes Brot bleibt in der Regel über Tage gut – ganz im Gegensatz zum gekauften Industrieprodukt.

4. Gefroren ist ziemlich cool

Gefrorene Früchte ersetzten das Kühlelement. 

Gefrorene Früchte ersetzten das Kühlelement.

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Eine Kühlbox ist – sofern du mit dem Auto campen gehst – eine super praktische Sache. Um Platz zu sparen kannst du statt Kühlelementen gefrorene Früchte, Gemüse oder sogar tiefgefrorenes Linsendal oder Curry mitnehmen. Die Sachen tauen in der Box nur ganz langsam auf und halten deine restlichen Lebensmittel erst noch kühl.

5. Geheimtipp Paella-Pfanne

Die Paella-Pfanne ist der Geheimtipp unter den Gourmet-Campern. 

Die Paella-Pfanne ist der Geheimtipp unter den Gourmet-Campern.

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«Ich soll eine Paella-Pfanne zum Zelten mitschleppen?» Ja, sollst du. Natürlich muss es nicht so ein Monster-Teil wie auf dem Bild sein, eine kleine tut es auch. Aber mit einer solchen Pfanne kannst du eine ganze Menge an Menüs über dem Feuer zaubern. Angefangen bei Eiern, Speck oder Bohnen zum Frühstück, bis hin zu einem Chili con Carne oder einem Risotto – alles ist möglich. Und natürlich kannst du damit auch eine echte Paella kochen. Wichtig: die Pfanne nicht ins Feuer, sondern in die Glut stellen.

Was sind deine Geheimtipps fürs Kochen beim Campen? Verrate sie uns in den Kommentaren – wir sind gespannt!

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1 Kommentar
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Lisa

15.09.2020, 07:41

Ich glaube da war noch nie jemand Campen oder zumindest nicht in den Bergen: Auf dem Titelbild sieht man ein Wurfzelt – möchte mal sehen, wie das jemand den Berg hochhieft. Maximal auf dem Campingplatz anzutreffen, wenn man mit dem Auto anreist oder nicht allzu weit entfernt eine ÖV-Haltestelle hat. Das selbe gilt für den Picknick Korb, denn wer hat schon Lust so ein schweres Ding mit sich rum zu schleppen... Aber jedem das seine und viel Spass beim campen.