Aktualisiert 06.02.2014 09:19

Feuer frei

Mit diesen Waffen killen Gamer am liebsten

Die 20-Minuten-Leser haben gewählt: Im Duell der Gamewaffen haben sie ihre liebsten Mordgeräte erkoren. Am beliebtesten sind die stillen Killer.

von
Jan Graber

Abgesehen von Renn-, Sport- und Puzzlegames geht es in der Spielwelt oft mordend und bewaffnet zur Sache – selbst niedliche Spielhelden wie Super Mario und Link kommen ohne Schiess- oder Schnipselgeräte nicht aus, mit denen sie Hindernisse aus dem Weg schaffen. Waffen bilden einen zentralen Bestandteil des Gameuniversums, um sich mit Gegnern zu messen.

Killerspiel-Gegner mögen darin den Niedergang der Gesellschaft sehen – andere sehen in den Gamewaffen etwas ganz anderes: aus Pixeln bestehende Hilfsmittel, um im Wettstreit mit dem Computer oder anderen Spielern seine Geschicklichkeit, Geschwindigkeit und taktisches Talent zu beweisen. Ob es sich dabei um eine kleine Atombombe, eine lottrige Knarre, ein scharfes Schwert oder nur um einen Würfel handelt, spielt keine Rolle – Hauptsache, Glück und Können sind auf des Spielers Seite; nichts befriedigt so sehr, wie einen unüberwindlich scheinenden Gegner aus dem Weg zu räumen.

Todsichere Gewinner

Das wissen auch die Teilnehmenden des grossen Gamewaffen-Duells: Aus einer Auswahl von 60 Wummen, Schwertern, Bomben und anderen Geräten haben die 20-Minuten-Leser ihre liebsten Waffen gewählt. Das Resultat verrät auf den ersten Blick, dass es die Gamer still und heimlich mögen: Auf den ersten Platz hat es die versteckte Handgelenk-Klinge des «Assassin's Creed»-Helden geschafft. Auf dem zweiten Platz folgt ebenfalls eine sehr alte, heimlich tötende Waffe – Pfeil und Bogen, wie sie in «Tomb Raider» oder «Crysis 3» vorkommen.

Auch mit dem Gerät auf Platz 3 wird geschnitten statt geschossen; es handelt sich um Links Meisterschwert aus «The Legend of Zelda», gefolgt von den roten Schildkröten-Panzern aus dem Spiel «Mario Kart». Erst auf dem sechsten Platz folgt mit der Mini-Atombombe Fatman aus «Fallout 3» ein Killer mit Sprengkraft.

Spiel wichtiger als die Waffe?

Auf den zweiten Blick wird klar, dass es den Spielern weniger um die Waffe als um das Spiel selbst zu gehen scheint. «Assassin's Creed», «Tomb Raider», «The Legend of Zelda» und «Mario Kart» gehören zu den beliebtesten Games der Gegenwart. Ebenso «Fallout 3» oder «Call of Duty», dessen Tactical Nuke ebenfalls weit vorne mitmischt und «Hitman» mit seiner Würgeschlinge.

Dieser Annahme widerspricht hingegen der letzte Platz: Über den stinkenden Gloom Shroom aus dem äusserst beliebten Towerdefensespiel «Plants vs. Zombies» konnten die 20-Minuten-Leser nur die Nase rümpfen – der strategische Verteidigungsfurzer bildet das Schlusslicht. Ebenfalls keine Freude hatten Spieler an der Topsy Turvy Bomb aus «Armed & Dangerous» und an dem Celestial Brush aus «Okami».

Ironie hat keinen Stich

Abgedrehter Humor schien bei den Teilnehmenden ebenfalls nicht gut anzukommen: Die Regenbogenfürze des Einhorns Mr. Toots aus «Red Faction: Armageddon», die Killergitarre Clementine aus «Brütal Legend», die Analbombe aus «Destroy All Humans» und weitere eher humoristische Waffen landeten auf den hinteren Rängen. Am weitesten nach vorne schaffte es von diesen Vertretern mit dem 34. Platz der killende Schaumstofffinger aus «Dead Space 2».

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