Publiziert

S04 im ElendMit dieser Strategie plant Gross Schalkes Negativ-Rekord abzuwenden

Die Krise ist gross bei Schalke 04: Falls am Samstag gegen Hoffenheim kein Sieg gelingt, ist das der neue Negativrekord in der Bundesliga. Der frischgebackene Cheftrainer Christian Gross hat jedoch einen Plan.

1 / 3
Gross hat keine Zeit, an den Negativrekord zu denken: «Wir müssen in die Zukunft blicken.»

Gross hat keine Zeit, an den Negativrekord zu denken: «Wir müssen in die Zukunft blicken.»

Foto: Fabian Strauch/dpa
Defensive Fehler und riskante Fehlpässe wolle er alsbald aus der Mannschaft eliminieren.

Defensive Fehler und riskante Fehlpässe wolle er alsbald aus der Mannschaft eliminieren.

Foto: Reuters
Es ist erst das zweite Spiel mit den Königsblauen für den Zürcher Trainer.

Es ist erst das zweite Spiel mit den Königsblauen für den Zürcher Trainer.

Foto: Fabian Strauch/dpa

Seit 30 Spielen hat der FC Schalke 04 keinen Sieg in der Bundesliga einheimsen können. Falls das Spiel am Samstag gegen Hoffenheim erneut sieglos für die Königsblauen ausgeht, ist das der neue Loser-Rekord: Letztmals stellte Tasmania Berlin diesen 1966 auf.

Dementsprechend unter Druck steht Schalke-Trainer Christian Gross. Fünf Tage nach Übernahme des Teams stand bei Hertha Berlin die erste Prüfung an, die er mit seinem Team 0:3 in den Sand setzte. Am Freitag liess der Zürcher in einer Pressekonferenz einen Einblick in seinen Plan gewähren, um Tasmania Berlin den Negativrekord nicht streitig zu machen.

«Die Lage ist angespannt»

Arsenal-Rückkehrer Kolasinac werde am Samstag sein Debüt geben: «Er wird auf der Aussenbahn spielen. Ich habe mit dem Gedanken gespielt, ihn im defensiven Mittelfeld einzusetzen, aber das wird die Zukunft zeigen. Er ist eine Persönlichkeit und wir brauchen Persönlichkeiten in der Mannschaft», so Gross, der stark auf den Abwehrspieler zu setzen scheint. «Er hat einen grossen Erfahrungsschatz und ist sich gewohnt, mit Druck umzugehen. Er ist der, der Spieler mit Durchhängern wieder aufbaut und mitzieht.»

Auf die Frage, wie der Klassenerhalt auch ohne mögliche Wintertransfers zu schaffen sei, antwortet Gross nüchtern: «Die Lage ist angespannt, aber der Glaube ist da. Ich versuche täglich, mit Zuversicht auf die Spieler einzuwirken. Wir brauchen aber bald ein Erfolgserlebnis.» Daraufhin wird Gross direkt auf den Negativrekord angesprochen: «Das wissen wir alle. Wir möchten es aber natürlich abwenden. Grundsätzlich will ich mich nicht mit negativen Sachen beschäftigen. Wir müssen uns auf uns konzentrieren und an die Zukunft denken.»

Gross braucht die drei Punkte gegen Hoffenheim. Wie aber will er konkret siegen? «Indem wir keine defensiven Fehler machen und die riskanten Pässe in der eigenen Platzhälfte abstellen. Wir müssen weiter an unserer Kompaktheit arbeiten. Und natürlich unsere Effizienz im Sturm steigern.»

Zum Gegner Hoffenheim fügt der 66-Jährige an: «Es ist auffällig, dass sie sich auswärts wohler fühlen als zuhause. Es ist eine sehr spannende Ausgangslage und wir wollen dieses Heimspiel unter allen Umständen gewinnen.»

(alp)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.
8 Kommentare
Kommentarfunktion geschlossen

Dan Name schon vergeben

09.01.2021, 08:42

Also mir hat die Gross-freie Zeit gefallen. Jetzt ist such dieser Plauderi wieder omnipräsent.

Fussball-Fan auf Sofa vor TV mit Bier in der Hand

08.01.2021, 20:06

Die Saison ist lang und es sind noch viele Spiele zu absolvieren. Irgendwann läufts bestimmt mal wieder einem andern Team schlechter, welches dann auf den letzten Tabellenplatz fällt. Nehmt die Angelegenheit doch einfach etwas entspannter und der Erfolg pendelt sich von selbst ein.:-)

Frankie F.

08.01.2021, 19:51

0:2 für Hoffenheim. Schalke braucht dringend neue Spieler.