Endspurt: Mit einem Sieg vom Achtelfinal träumen
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EndspurtMit einem Sieg vom Achtelfinal träumen

Der FC Basel ist in der Champions League bei Otelul Galati gefordert. Will der Schweizer Meister seine Achtelfinalchancen wahren, muss er unbedingt gewinnen.

von
Eva Tedesco
Der FC Basel will auch nach dem Spiel gegen Otelul Galati jubeln. (Bild: Reuters)

Der FC Basel will auch nach dem Spiel gegen Otelul Galati jubeln. (Bild: Reuters)

Der FCB reist nach den Unentschieden in Manchester (3:3) und gegen Benfica Lissabon (1:1) mit viel Selbstbewusstsein zum letzten Champions-League-Auswärtsspiel gegen Otelul. Mit dem Hello-Sonderflug FHE 1893 machte sich der FCB am Montagmorgen aber nicht in die siebtgrösste Stadt Rumäniens auf, sondern in die rund 200 Kilometer entfernte Hauptstadt Bukarest. Da in Galati das Stadion nicht den Uefa-Kriterien entspricht, muss der rumänische Meister seine Champions-League-Heimspiele im Nationalstadion austragen. Die «Arena Nationala» wurde für 234 Millionen Euro errichtet, bietet 55 000 Zuschauern Platz und wurde erst im September des Jahres mit einem Länderspiel gegen Frankreich eröffnet.

In Bukarest braucht der FCB unbedingt einen Sieg, will er die Chance auf Platz 2 in der Gruppe C und das Erreichen der Achtelfinals wahren. Träumen ist erlaubt: Denn sollte es im anderen Gruppenspiel im Old Trafford zwischen Manchester United und Benfica Lissabon einen Sieger geben, würde Rotblau mit einem der beiden Spitzenteams gleichziehen und es käme am letzten Spieltag, am 7. Dezember zu Hause gegen ManU, zum grossen Finale um den 2. Platz. «Wir haben alles in den eigenen Händen», sagt Granit Xhaka ehrgeizig. «Ein Sieg auswärts gegen Galati und dann kommt es in Basel gegen Manchester zu einem Finalspiel – das ist unser Ziel.»

Schlechte Erinnerungen an die letzte Rumänien-Reise

Otelul Galati ist zwar Letzter der Gruppe und hat in vier Partien in der Champions League bislang noch kein einziges Tor erzielt, unterschätzen sollte der FCB den Gegner nicht. Die Erinnerungen an die letzte CL-Kampagne und an Cluj sind nur gerade ein Jahr alt. Am ersten Spieltag lag der FCB in Cluj nach 12 Minuten schon 0:2 zurück. Auch der Anschlusstreffer von Valentin Stocker brachte keine Wende mehr. Der FCB verlor sein Auftaktspiel in der Königsklasse 1:2 und hinkte den verlorenen Zählern die ganze Gruppenphase hinterher. Noch einmal will sich der FCB nicht erwischen lassen.

«Wir sind gut im Strumpf und reisen voller Zuversicht nach Rumänien», sagt Xherdan Shaqiri. Der Basler Zauberzwerg garantiert, dass man auch gegen den rumänischen Meister selbstbewusst auftritt und alles dran setzen wird, um zu gewinnen. «Und wenn wir die drei Punkte holen sollten», sagt Shaqiri und macht Lust auf mehr, «dann kann im letzten Spiel gegen Manchester im Joggeli alles passieren.»

Der Traum des FCB vom Finalspiel gegen Manu

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