Spendenaktion – «Mit einer solch hohen Summe haben wir nicht gerechnet»
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Spendenaktion«Mit einer solch hohen Summe haben wir nicht gerechnet»

Nachdem in Hindelbank ein Mehrfamilienhaus in Brand geriet, hat die Gemeinde nun einen Spendenaufruf gestartet. Es sind bereits Geld- und Sachspenden von mehreren Tausend Franken eingegangen.

von
Simone Quaderer
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Das stark beschädigte Gebäude mit angebautem Bauernhaus ist derweil unbewohnbar.

Das stark beschädigte Gebäude mit angebautem Bauernhaus ist derweil unbewohnbar.

QUS
Die Gemeinde hat nach dem Brand eine Spendenaktion für die Betroffenen gestartet.

Die Gemeinde hat nach dem Brand eine Spendenaktion für die Betroffenen gestartet.

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Bereits in den ersten fünf Tagen wurden dabei Geld- und Sachspenden im Wert von einem unteren fünfstelligen Betrag gespendet.

Bereits in den ersten fünf Tagen wurden dabei Geld- und Sachspenden im Wert von einem unteren fünfstelligen Betrag gespendet.

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Darum gehts

  • Nach dem Brand eines Mehrfamilienhauses in Hindelbank verloren 17 Personen ihr Obdach.

  • Die Gemeinde hat nun eine Spendenaktion für die Betroffenen lanciert.

  • Bereits nach kurzer Zeit sind Geld- und Sachspenden im Wert von mehreren Tausend Franken eingegangen.

  • Der Gemeindepräsident ist überwältigt von der Welle der Solidarität.

Im bernischen Hindelbank stand in der Nacht auf den 26. Dezember ein Mehrfamilienhaus in Flammen. Die Bewohner, insgesamt 17 Personen, konnten sich allesamt retten. Viele verloren jedoch ihr ganzes Hab und Gut. Die Gemeinde hat daraufhin eine Spendenaktion gestartet. Bereits in den ersten fünf Tagen wurden dabei Geld- und Sachspenden im Wert von mehreren Tausend Franken gespendet. Gemäss Gemeindepräsident Daniel Wenger bewegt sich der Wert des gespendeten Betrags im unteren fünfstelligen Bereich. «Wir waren sehr überrascht über die Höhe des Betrags. Mit einer solch hohen Summe haben wir nach so kurzer Zeit nicht gerechnet. Wir sind gespannt, wie sich die Spendenaktion weiterentwickelt», sagt Wenger zu 20 Minuten. Den genauen Betrag möchte er nicht nennen.

Das stark beschädigte Gebäude mit angebautem Bauernhaus ist derweil unbewohnbar. Dank eines Grossaufgebots der Feuerwehren Hindelbank, Regio Kirchberg, Burgdorf, Krauchthal und der Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern konnten die Flammen gelöscht werden. Die Brandursache ist bislang unbekannt. Bei dem Brand wurden keine Personen verletzt. Die Betroffenen konnten bei Verwandten und Bekannten unterkommen.

Das Schicksal der Familien hat in Hindelbank und den umliegenden Dörfern eine Welle der Solidarität ausgelöst. Der Gemeindepräsident meint dazu: «Es ist überraschend, wie hoch die Einzelbeträge zum Teil waren – es gab beispielsweise Firmen, die vierstellige Beträge gespendet haben.»

«Es werden Kleider, Möbel und Computer gespendet»

Bei Dominic Frei vom Verein «Hope Bern», der sich um die angebotenen Sachspenden kümmert, sind bisher zahlreiche E-Mails eingegangen. «Bei den meisten Spenden handelt es sich um Kleider, aber auch viele Möbel werden angeboten. Es gab aber auch exotischere Sachen, wie Computer und andere Unterhaltungsmedien», sagt Frei zu 20 Minuten. Die angebotenen Artikel werden von Frei auf eine Internetplattform gestellt, damit sich die Betroffenen die Gegenstände anschauen und bei Interesse mit den Spendern Kontakt aufnehmen können. «So können wir verhindern, dass Spenden bei uns liegen bleiben.»

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