Aktualisiert 13.01.2017 16:50

Carlo Janka

«Mit fairen Bedingungen hatte das nichts zu tun»

Das Material, die Bedingungen und das Können: Bei Sieger Niels Hintermann passte alles zusammen, Carlo Janka wurde ausgebremst.

von
heg/als

Die Weltcup-Kombination in Wengen endet mit einer Sensation. Niels Hintermann ist in dem vom Wetter beeinflussten Rennen der Glücklichste und feierte seinen ersten Weltcup-Sieg. Entsprechend aus dem Häuschen war der 21-jährige Zürcher.

Die Gefühlslage bei Carlo Janka war eine ganz andere. Der Bündner Mitfavorit lag nach dem Slalom an siebter Stelle, fuhr sich in der verkürzten Abfahrt jedoch einen Rückstand von 4,46 Sekunden auf seinen Teamkollegen ein – Rang 19. Er war einer von vielen, die aufgrund der heftigen Schneefälle chancenlos waren.

Entsprechend bedient war der Bündner, als er sich nach Rennende den Medien stellte. «Mit fairen Bedingungen hatte das nichts mehr zu tun. Aber wir betreiben einen Sport, der draussen stattfinden. Und wenn der Start erfolgt, dann ist das so und wir haben nicht viel zu melden. Mit fairen Bedingungen hatte das aber nichts mehr zu tun. Immerhin hat ein Schweizer das Rennen gewonnen. Das ist das einzig Positive des heutigen Tages.»

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