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Ungewöhnlicher TransportMit fünf Ziegen im Volvo durch die Schweiz

Nicht in einem Anhänger, sondern auf den Rücksitzen und im Kofferraum ihres Kombis hat eine Autofahrerin Ziegen durch die Schweiz transportiert.

von
lüs
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Ein Leser-Reporter hat  auf der A1 bei Kemptthal ZH einen aussergewöhnlichen Tiertransport beobachtet: Die hinteren Sitze waren runtergeklappt, dort und im Kofferraum befanden sich fünf Ziegen.

Ein Leser-Reporter hat auf der A1 bei Kemptthal ZH einen aussergewöhnlichen Tiertransport beobachtet: Die hinteren Sitze waren runtergeklappt, dort und im Kofferraum befanden sich fünf Ziegen.

Leser-Reporter
Das Auto verfügte über ein deutsches Nummernschild . Bei der Kantonspolizei Zürich heisst es auf Anfrage, man hätte das Fahrzeug angehalten, wenn es einer Polizeipatrouille aufgefallen wäre.

Das Auto verfügte über ein deutsches Nummernschild . Bei der Kantonspolizei Zürich heisst es auf Anfrage, man hätte das Fahrzeug angehalten, wenn es einer Polizeipatrouille aufgefallen wäre.

Leser-Reporter
Tiere auf diese Weise zu transportieren, ist laut der Polizei nur erlaubt, wenn der Transport nicht gewerbsmässig ist. Zudem muss es am Boden Einstreu geben - ob dies der Fall ist, ist auf dem Foto nicht zu erkennen.

Tiere auf diese Weise zu transportieren, ist laut der Polizei nur erlaubt, wenn der Transport nicht gewerbsmässig ist. Zudem muss es am Boden Einstreu geben - ob dies der Fall ist, ist auf dem Foto nicht zu erkennen.

Der Leser-Reporter war etwas überrascht, als er auf der A1 bei Kemptthal ZH ein Auto erblickte, das neben ihm unterwegs war: Die Lenkerin des Volvo-Kombis mit deutschem Kennzeichen hatte fünf Ziegen als Mitfahrerinnen.

Die Tiere befanden sich nicht etwa in einem Anhänger, sondern im Bereich der Rücksitze und im Kofferraum. «Die Geissen machten einen ziemlich lebendigen Eindruck, bewegten sich und sahen aus dem Fenster», sagt der Leser-Reporter.

Polizei hätte das Auto angehalten

Ist es überhaupt erlaubt, Tiere auf diese Weise zu transportieren? Marc Besson, Sprecher der Kantonspolizei Zürich, sagt auf Anfrage: «Hätte eine unserer Patrouillen dieses Fahrzeug gesehen, hätte man es sicher angehalten, um es zu kontrollieren.»

Legal wäre diese Art des Transports laut Besson nur, wenn sie nicht gewerbsmässig erfolgt. «Zudem müssten weitere Bedingungen erfüllt sein, etwa genügend Platz für die Tiere und Ausstreu am Boden.» Ob dies der Fall gewesen sei, sei anhand der Fotos nicht zu erkennen. «Wenn nicht, wäre die Lenkerin verzeigt worden.»

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