Mit Hunde-Patrouillen gegen Vandalen und Kiffer
Aktualisiert

Mit Hunde-Patrouillen gegen Vandalen und Kiffer

Hunde sollen für Ruhe und Ordnung sorgen: Um Kiffer zu vertreiben und Vandalen abzuschrecken, setzt Thun auf Wächter und ihre Partner mit der kalten Schnauze.

Zum Einsatz kommen die Teams der Berner Hunde Security bei der Schlosskirche. Randständige, Drögeler und kiffende Jugendliche sollen so vertrieben werden. Und Sprayer, Vandalen und illegale Abfallentsorger sollen dank der Hunde gar nicht mehr auf die Idee kommen, dort ihr Unwesen zu treiben.

«Natürlich wird auch die Polizei Kontrollen machen», sagt Gemeinderat Heinz Leuenberger. Doch es sei unmöglich, die ganze Nacht auf dem Schlossberg präsent zu sein – zu wenig Personal. Leuenberger: «Mit den Hunde-Patrouillen soll für die Anwohner auch das Sicherheitsgefühl verbessert werden.» Der Einsatz ist ein zweimonatiger Versuch. Was die Aktion kostet, konnte Leuenberger noch nicht sagen.

Auch andere Massnahmen zu mehr Ruhe und Sicherheit werden diskutiert. Leuenberger: «Man könnte Kameras installieren oder einen Zaun aufstellen.»

Philipp Probst

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