Mit Köpfchen den Kopf schützen
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Mit Köpfchen den Kopf schützen

In der Schweiz sind mehr als die Hälfte der Autofahrer mit falsch eingestellten Kopfstützen unterwegs. Eine richtige Einstellung ist aber wichtig, um das Risiko eines Schleudertraumas bei einem Unfall zu vermindern.

Sechs von zehn Automobilisten fahren mit falsch eingestellten Kopfstützen. Das will der Schweizer Versicherungsverband (SVV) mit einer Kampagne ändern und damit besonders Verletzungen bei Auffahrunfällen vorbeugen.

Wer seine Kopfstütze richtig einstelle, schütze Kopf und Hals, hiess es am Donnerstag an einer SVV-Medienkonferenz in Bern. Mit einer dreijährigen Kampagne will der SVV die Autofahrerinnen und -fahrer auf die korrekte Einstellung der Kopfstützen aufmerksam machen. Das sei besonders zur Vorbeugung eines Schleudertraumas wichtig.

«Die Automobilisten können mit wenigen Handgriffen viel für die eigene Sicherheit tun», wird SVV-Direktor Lucius Dürr in einem Communiqué zitiert. Das Ziel sei, dass nach der Kampagne 55 Prozent der Automobilisten mit einer korrekt eingestellten Kopfstütze fahren.

Eine gestreckte Hand über dem Kopfscheitel soll zum Symbolbild für die Kampagne werden. Die Hand zeige an, dass die Kopfstütze auf der Höhe des Kopfscheitels eingestellt werden müsse, solle aber auch die Schutzwirkung der Kopfstützen versinnbildlichen. Zudem müsse der Hinterkopf die Kopfstütze berühren.

Der SVV hat die Kampagne zusammen mit dem Fonds für Verkehrssicherheit (FVS) und der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) gestartet. Ab dem 24. September hängen Plakate in der ganzen Schweiz. Zudem werden TV-Spots in allen Landessprachen ausgestrahlt. (sda)

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