Aktualisiert

LuzernMit Kunst, Pizza & Schoggi in den grossen Stadtrat

Der Wahlkampf ist eröffnet: Die Kandidaten für den Grossstadtrat gehen zum Teil mit kecken Aktionen auf Stimmenfang.

von
Sarah Rivoli
Simon Roth (SP) vor seinem an die Fassade gemalten Zimmer.

Simon Roth (SP) vor seinem an die Fassade gemalten Zimmer.

Mit ausgefallenen Aktionen versuchen einzelne Grossstadtrats-Kandidaten der SP Wählerstimmen für sich zu gewinnen. So hat Grossstadtratskandidat Simon Roth, der für eine offene Stadt Luzern einstehen will, sein Zimmer von Künstlern in Echtgrösse an die Fassade seines Hauses malen lassen. «Ich gewähre der Öffentlichkeit einen Einblick in mein Schlafzimmer, weil die Leute wissen sollen, wen sie am 6. Mai wählen», so Roth. Auch Kandidatin Melanie Setz hat sich etwas Besonderes einfallen lassen: Als Pizzakurierin versucht die SP-Frau am 27. April bei den Wählern zu punkten. Mit einer Wahlanleitung per Webstream will Parteikollege Mario Stübi heute Abend die Jungen zum Wählen motivieren.

Jeder auf seine Art

Bei der SVP setzt man eher auf ganzparteiliche Aktionen. Über Ostern wurde auf dem Schwanenplatz fleissig Schokolade verteilt – verkleidet im Osterhasenkostüm versteht sich. «Wir sind offen für kreative Ideen, damit erreichen wir die Leute am besten», sagt Pirmin Müller, Präsident der SVP Stadt Luzern. Der Jungliberale Patrik Schär verteilt in grossem Stil Türhänger mit der Aufschrift «Lassen Sie mich nicht hängen». Damit hofft er auf breite Unterstützung der Wähler. Die Wahlen finden am 6. Mai statt.

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