Noch günstiger?: Mit neuem Uber-Dienst das Taxi teilen

Aktualisiert

Noch günstiger?Mit neuem Uber-Dienst das Taxi teilen

Der Taxi-Dienst Uber testet in den USA eine Funktion, um die Kosten für die Fahrten teilen zu können. Uber sieht auch in der Schweiz grosse Chancen für das neue Angebot.

von
F.Lindegger

Uber lanciert eine neue Funktion, die die Kosten für die Benutzung des Taxi-Dienstes weiter senken soll. Die Tests des UberPool genannten Diensts vermeldete die Firma aus San Francisco in der Nacht auf Mittwoch auf ihrem Blog. «Man kann sich über unsere App eine Mitfahrgelegenheit suchen und die Kosten für die Fahrt teilen», sagt Uber-Schweiz-Chef Rasoul Jalali auf Anfrage von 20 Minuten.

Die App soll künftig erkennen, wenn zwei Personen eine Fahrt für eine ähnliche Route anfordern. Falls eine Übereinstimmung gefunden wird, erhalten die Kunden eine Nachricht mit dem Vornamen der anderen Person. Anschliessend können sich diese die Fahrt und die Kosten teilen. Findet Uber keine Person mit dem gleichen Fahrziel, verspricht die US-Firma dem Benutzer trotzdem eine Preisreduktion.

Vorerst nur in den USA

Neben den tieferen Kosten, die der neue Uber-Dienst für die Kunden mit sich bringen soll, ist das Angebot laut Jalali auch eine ökologisch sinnvolle Variante, um die Anzahl Fahrten und Fahrzeuge auf der Strasse zu reduzieren.

Die Beta-Version der App geht am 15. August online - allerdings vorerst nur in den USA. In welchen US-Städten der neue Dienst funktioniert, ist allerdings noch nicht bekannt. Wird UberPool auch in der Schweiz lanciert? Das Potenzial dafür sei vorhanden, erklärt Jalali. «Ich bin zuversichtlich, dass der Dienst UberPool auch in der Schweiz erfolgreich sein könnte.»

Umstrittener Taxi-Dienst

Die Taxi-App UberX wurde diesen Sommer auch in Zürich lanciert und bietet eine Alternative zu herkömmlichen Taxis. Die Kunden bestellen sich per Smartphone einen Fahrer, der im Auftrag von Uber unterwegs ist. Die Abrechnung für die Fahrt geschieht anschliessend über die Kreditkarte.

In der Schweiz sorgte der Dienst kürzlich für Schlagzeilen als bekannt wurde, dass Uber seinen Fahrern pro Fahrt pauschal 20 Franken bezahlt, um ihre tiefen Tarife in Zürich zu finanzieren. Auch in anderen Städten sorgte Uber für Aufregung: In Berlin und Hamburg wurde der Taxi-Dienst gar verboten, da dieser gegen die örtlichen Gesetze verstosse.

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