Aktualisiert 08.03.2004 22:42

Mit Pfeifen und Küchengeräten

Der Internationale Tag der Frau begann gestern in der Limmatstadt mit einem Rausschmiss: Aktivistinnen verteilten im Zürcher Hauptbahnhof Flugblätter mit dem Titel «Frauen, wacht auf!». Doch die Aktion wurde von den SBB kurzerhand gestoppt und die Frauen aus dem Hauptbahnhof geschickt. Grund: Politische Aktionen werden von den SBB auf ihrem Areal nicht geduldet.

Auf dem Paradeplatz hingegen sind sie erlaubt. Dort versammelten sich am Mittag mehrere hundert Frauen zur Demo. Mit Küchengeräten und Trillerpfeifen machten sie Lärm und forderten eine Sozialpolitik, die Frauenanliegen berücksichtigt. Ähnliche Forderungen stellten die Fraktionen der SP, CVP und FDP gestern im Kantonsrat.

Höhepunkt des Frauentages in Zürich war die abendliche Schlusskundgebung mit über 2500 Personen auf dem Helvetiaplatz. Darunter mischten sich Mitglieder des schwarzen Blocks, die einzelne Schaufenster besprayten.

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