Aktualisiert 11.10.2005 19:37

Mit Pistole an der Schläfe zum Oralsex gezwungen

Nachdem die Frau mit einem Bekannten Sex hatte, sollte sie noch seinen Kollegen befriedigen. Als sie sich weigerte, soll sie bedroht worden sein. Gestern war Gerichtstermin.

Die Frau fuhr im November vor fünf Jahren mit einem Bekannten in dessen Wohnung in Au. Die beiden hatten Sex, als plötzlich ein weiterer Mann ins Zimmer trat.

Ihr Bekannter forderte die Frau auf, sie solle den Mann oral befriedigen. Als sie sich weigerte, holte ihr Bekannter eine Pistole und hielt ihr diese an die Schläfe. Das mit der Waffe bedrohte Opfer führte den Oralverkehr aus. Soweit die Darstellung des Opfers.

Die beiden Männer, 27- und 30-jährig, mussten sich gestern vor dem Kreisgericht Rheintal verantworten. Die Anklage wirft ihnen sexuelle Nötigung vor. Beide Männer bestritten jedoch die Anwendung von Gewalt.

Die Staatsanwaltschaft fordert für die beiden Männer bedingte Freiheitsstrafen von 12 und 18 Monaten. Die Verteidiger der beiden Angeklagten plädierten jeweils auf Freispruch. Die Verhandlung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das Urteil steht noch aus.

(sda)

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