Aktualisiert 19.08.2009 17:18

«Zack and Miri Make a Porno»Mit Pornos aus der Schuldenfalle

Eine mehr oder weniger gelungene US-Erotikkomödie von «Clerks»-Regisseur
Kevin Smith.

Zack (Seth Rogen) und Miri (Elizabeth Banks) kennen sich seit Ewigkeiten und wohnen auch beinahe genauso lange als Wohngemeinschaft zusammen. Beide sind chronisch pleite und ­haben nicht nur deswegen gemeinsam schon eine Menge durchgemacht. Aber so schlimm wie im Moment war es noch nie.

Als man ihnen auch noch Strom und Wasser abstellt, ist das Mass voll. Geld muss her, und zwar schnell und am besten auch noch viel. Eine Idee zur Beschaffung desselben ist rasch gefunden: Die zwei beschliessen, einen Pornofilm zu drehen.

Nach filmischen Enttäuschungen wie «Jersey Girl» oder «Clerks II» findet Kevin Smith zumindest stellenweise zur Qualität seiner Frühwerke («Chasing Amy», «Clerks») zurück. Zack und Miri sind von Beginn weg Sympathieträger, denen man ein besseres Leben wünscht. Und die Dreharbeiten zum Laienporno «Star Whores» sind witzig inszeniert, ohne jemals ins Peinliche oder Schmierige abzurutschen.

Fazit: Inhaltlich zwar nix Neues, aber alleweil unterhaltsam. Oder hat jemand «Darth Vibrator» oder «Princess Lay-her» gesagt?

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