Strahlenschutzkleidung: Mit Schuluniformen gegen Handystrahlen
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StrahlenschutzkleidungMit Schuluniformen gegen Handystrahlen

Um möglichen gesundheitlichen Schäden vorzubeugen, erwägt Weissrussland die Einführung einer Art Strahlenschutzkleidung für Schüler.

von
pte

Während negative Auswirk­ungen von Handystrahlung nach wie vor nicht nachgewiesen wurden und die Diskussion rund um die angeblich gefährlichen Wellen weitergeht, kommen immer wieder Produkte auf den Markt, mit denen sich besorgte Menschen trotzdem vorsorglich schützen können. In Weissrussland sollen künftig sogar alle Schulkinder geschützt werden, wenn es nach einem ansässigen Textilhersteller geht, berichtet die «Los Angeles Times».

Die Schuluniformen bieten eine spezielle Tasche für das Handy. Strahlung soll diese Tasche nicht durchdringen, das Kind sei dadurch geschützt. Während Kritiker den Sinn der Massnahme anzweifeln, sei es nicht unwahrscheinlich, dass diese Schuluniformen bald zum Einsatz kommen. Die Regierung stehe dem Projekt wohlwollend gegenüber.

Schon andere Unternehmen hatten versucht, mit Strahlenschutzkleidung für den Alltag zu punkten. So entwickelte der Schweizer Hersteller ISA Bodywear im Jahr 2007 Männer-Unterwäsche mit eingenähten Silberdrähten, die die Genitalien vor potenziell gefährlicher Handystrahlung schützen sollten. Levi's hatte bereits 2002 eine Jeans-Kollektion auf den Markt gebracht, deren Taschen ebenfalls Strahlung abhalten sollten. (pte/20 Minuten)

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