Aktualisiert 11.01.2010 13:13

Island

Mit Seegurken das Finanzloch stopfen

Anstatt wie bisher nur eines, sollen künftig vor Island gleich neun Schiffe nach Seegurken fischen dürfen. Der Export dieser kuriosen Tiere soll das Finanzloch der Insel stopfen.

Bei der Suche nach neuen Einnahmequellen zur Bewältigung der milliardenschweren Schuldenlast will Island laut krone.at verstärkt auf den Fang und den Export von Seegurken setzen.

Das Fischereiministerium hat die bisher auf ein einziges Boot beschränkte Genehmigung zum Fang der Meeresbodenbewohner auf neun Lizenzen ausgeweitert.

Die getrockneten und geräucherten Tiere sowie deren eingelegte Innereien gelten vor allem in China und Südostasien als kulinarischer Leckerbissen.

Der Betreiber der bisher einzigen isländischen Exportfirma zeigte sich besorgt. Die Ausweitung des Seegurken-Fangs könne zu einer Überfischung führen und den Betrieb seines Unternehmens gefährden.

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