Virtuelle Zeitreise: Mit Street View durch Fukushima spazieren
Aktualisiert

Virtuelle ZeitreiseMit Street View durch Fukushima spazieren

Das Betreten der kontaminierten Region Fukushima ist hochgefährlich. Ausser man reist mit Street View. Dabei kann man jederzeit an dieselbe Stelle vor der Katastrophe wechseln.

von
kmo

In Street View zeigt Google neue Bilder der japanischen Küste, welche die jüngste Entwicklung im Gebiet um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima erkennen lassen. Auf der Website «Mirai no Kioku» («Erinnerung an die Zukunft») sind sogar Zeitreisen möglich: Internetnutzer können unter den Stichworten «‹Before› and ‹After› Comparisons» («Vorher/Nachher-Vergleiche») sowie «Other Locations that Sustained Damage» («Weitere havarierte Orte») Fahrten durch die Region vor der Katastrophe machen und jederzeit an dieselbe Stelle unmittelbar nach der Katastrophe wechseln. Der Effekt ist beeindruckend.

Eine Google-Sprecherin in Japan sagte am Donnerstag, die neuen Bilder seien zwischen April und August entstanden. Das AKW Fukushima war im März 2011 durch ein Erdbeben und einen Tsunami schwer beschädigt worden.

Strahlung in Fukushima erreicht Höchstwert

Zu sehen sind bei Street View unter anderem Bilder von Städten und Dörfern, deren Bewohner wegen der immer noch sehr hohen radioaktiven Strahlung nach wie vor nicht zurückkehren können. Auf anderen Fotos ist zu sehen, wie der Wiederaufbau Fortschritte macht.

Schiffswracks am Strassenrand:

Grössere Kartenansicht

Internet-Link für Mobile-User. (kmo/sda)

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