US-Streitkräften: Mit Turban und Bart für die USA in den Krieg
Aktualisiert

US-StreitkräftenMit Turban und Bart für die USA in den Krieg

Die amerikanischen Streitkräfte machen bei einer jahrzehntealten Vorschrift eine Ausnahme und erlauben einem Sikh das Tragen seines Turbans.

Der Interessensvertretung Koalition der Sikh zufolge wird Hauptmann Kamaljeet Singh Kalsi der erste Angehörige der Religionsgemeinschaft seit über 20 Jahren sein, der seinen Dienst bei den US-Streitkräften mit Turban, Bart und nicht kurz geschnittenen Haaren ableisten darf.

Der 32-jährige Kalsi ist Arzt in der Notaufnahme eines Militärkrankenhauses. Er hatte sich bei den Streitkräften verpflichtet, um sein Medizinstudium zu finanzieren. Ein Sprecherin der Streitkräfte betonte, die Erlaubnis für Kalsi bedeute keinen Bruch mit der seit den 1980er Jahren geltenden Regelung zum Verbot bestimmter religiöser Symbole im Dienst, vielmehr handele es sich um eine Einzelfallentscheidung, wie es sie immer wieder gegeben habe. (dapd)

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