Schmuggel: Mit U-Boot 10 Tonnen Koks geschmuggelt
Aktualisiert

SchmuggelMit U-Boot 10 Tonnen Koks geschmuggelt

Die mexikanische Marine hat im Pazifik ein U-Boot gestoppt, das rund zehn Tonnen Kokain aus Kolumbien an Bord hatte.

Mit Helikoptern und Booten wurde das 30 Meter lange U-Boot in einem Grosseinsatz aufgebracht. Die vierköpfige Besatzung ergab sich kampflos und wurde festgenommen. Die Verdächtigen erklärten, Drogenschmuggler hätten ihre Familie bedroht und sie zu der Fahrt gezwungen. Das grün angestrichene U-Boot wurde rund 200 Kilometer vor der Küste entdeckt, als es auftauchen musste.

Nach Angaben der Marine können die aus Kolumbien stammenden U-Boote bis zu zehn Tonnen Drogen transportieren. Gebaut werden die Schiffe in Russland. Die kolumbianische Armee beschuldigt die marxistischen kolumbianischen Farc-Rebellen der Einfuhr der U- Boote. 2006 seien erstmals drei dieser U-Boote beschlagnahmt worden.

Mexiko ist eine Drehscheibe im Drogenhandel zwischen Kolumbien und den USA. Das Land hat über 36 000 Soldaten im Kampf gegen den Drogenhandel mo-bilisiert, weil die Polizei mit dem Problem überfordert und teilweise selbst von Drogenschmugglern unterwandert ist.

Deine Meinung