USA - Mitarbeiter einer Möbelfabrik schiesst um sich
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USAMitarbeiter einer Möbelfabrik schiesst um sich

Im US-Bundesstaat Texas hat ein Mann mindestens eine Person getötet. Mehrere weitere Personen, darunter auch ein Polizist, sind teils schwer verletzt ins Spital gekommen. Der Täter hat nach kurzer Flucht festgenommen werden können.

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Nach dem Vorfall in Bryan hat die Polizei das Gebiet um den Tatort abgeriegelt.  (8. April 2021) 

Nach dem Vorfall in Bryan hat die Polizei das Gebiet um den Tatort abgeriegelt. (8. April 2021)

AFP
Der mutmassliche Täter konnte nach kurzer Flucht gefasst werden.

Der mutmassliche Täter konnte nach kurzer Flucht gefasst werden.

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Die Mitarbeiter der Möbelfabrik, wo sich der Vorfall ereignet hat, stehen unter Schock – ein Mensch ist erschossen worden.

Die Mitarbeiter der Möbelfabrik, wo sich der Vorfall ereignet hat, stehen unter Schock – ein Mensch ist erschossen worden.

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Kurz nach der Präsentation von Massnahmen gegen die Schusswaffengewalt durch US-Präsident Joe Biden hat es in den Vereinigten Staaten einen erneuten schweren Vorfall dieser Art gegeben. In einer Möbelfabrik im Bundesstaat Texas erschoss ein Angreifer am Donnerstag einen Menschen und verletzte mehrere weitere, wie die Polizei mitteilte.

Der zunächst flüchtige Tatverdächtige wurde festgenommen. Er war den Angaben zufolge ein Angestellter der Fabrik zur Herstellung von Schränken. Wie der örtliche Polizeichef Eric Buske mitteilte, schoss der Täter während seiner Flucht auf einen der Beamten und verletzte diesen. Der Polizist sei schwer verletzt worden, doch sei sein Zustand «stabil», erklärte das texanische Ministerium für öffentliche Sicherheit.

Biden hatte zuvor die Schusswaffengewalt als «Seuche» und «Schandfleck» für das Land verurteilt. Der Präsident stellte mehrere Verordnungen zur Eindämmung der Schusswaffengewalt vor. So sollen striktere Regeln für sogenannte Geisterwaffen erlassen werden, die von den Nutzern selber zusammengebaut werden können und keine Seriennummern haben. Neue Vorgaben sollen auch für aufgerüstete Pistolen gelten.

Biden rief zugleich den Kongress auf, per Gesetz weitergehende Massnahmen zu ergreifen. Der Präsident verlangt unter anderem ein Verkaufsverbot für Sturmgewehre sowie umfassendere Hintergrundchecks für Waffenkäufer. Ob sich dafür im Kongress eine Mehrheit findet, ist allerdings höchst ungewiss.

Seit Ende März hatte es in den US-Bundesstaaten Kalifornien, Colorado und Georgia eine Reihe besonders schwerer Schusswaffenangriffe mit jeweils mehreren Toten gegeben.

(AFP/roy)

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