Aktualisiert 30.05.2006 18:38

Mitfavoritin Petrowa gescheitert - Roddicks Aufgabe

Das French Open erlebte am dritten Tag die erste Sensation. Die Russin Nadia Petrowa (WTA 3), die zum engsten Favoritenkreis zählte, verlor in der 1. Runde gegen die Japanerin Akiko Morigami (WTA 69) 2:6, 2:6. Bei den Männern verabschiedete sich Andy Roddick.

Die letztjährige Halbfinalistin Petrowa war gegen Morigami allerdings angeschlagen und bewegte sich daher sehr schlecht. «Ich habe im Training eine kleine Muskelverletzung im Bein erlitten», sagte sie hinterher. So war sie gegen das variable Spiel der quirligen Asiatin völlig überfordert. «Morigami war sehr stark. Da hatte ich mit dem Handicap keine Chance.»

Damit verliert die Frauen-Draw in der Tableau-Hälfte von Martina Hingis die Dominatorin der bisherigen Sandplatz-Saison. Petrowa hatte in Amelia Island, Charleston und Berlin triumphiert und dabei auf Sand 15 Siege in Serie gefeiert. Mit insgesamt 33 Einzelerfolgen ist sie in dieser Saison die erfolgreichste Spielerin. Die letzte Niederlage auf der WTA-Tour hatte Petrowa Ende März in Key Biscayne gegen Amélie Mauresmo erlitten. Durch die Turniersiege im April und im Mai war die Russin auf Platz 3 des Rankings vorgerückt.

Roddick gab auf

Roland Garros bringt Andy Roddick (ATP 5) weiterhin kein Glück. Der Amerikaner musste gegen Alberto Martin (Sp/ATP 68) beim Stande von 4:6, 5:7, 0:1 wegen einer Gelenkverletzung im linken Fuss aufgeben. Doch auf Sand gehört der Hardhitter ohnehin nicht zu den Favoriten; beim French Open hat er noch nie mehr als drei Spiele in Folge gewonnen. Die Verletzung hatte Roddick letzte Woche beim World-Team-Cup in Düsseldorf gegen den Chilenen Nicolas Massu erlitten. Auch damals hatte er die Partie nicht zu Ende spielen können.

Chancenlos blieb auch Marat Safin (ATP 53), eine weitere frühere Weltnummer 1. Der Russe, der wegen einer Knieverletzung im vergangenen Sommer über ein halbes Jahr pausiert hatte und erst Ende Februar auf die ATP-Tour zurückgekehrt war, verlor gegen den Chilenen Fernando Gonzalez (ATP 9) 3:6, 6:1, 3:6, 1:6. Nach dem Satzausgleich zum 1:1 verlor Safin im vierten Durchgang (einmal mehr) Nerven und Konzentration und (si)

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