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In einer Champions-League-Sendung Mladen Petric vergleicht Lionel Messi mit einem «Tumor»

Als Fussball-Experte amtet derzeit Mladen Petric. Als solcher tätigte er am Dienstagabend eine sehr unüberlegte Aussage. Für seinen verbalen Ausrutscher entschuldigte er sich sogleich.

von
Nils Hänggi
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Mladen Petric arbeitet derzeit als Fussball-Experte. In einer Champions-League-Sendung leistete er sich einen verbalen Aussetzer. 

Mladen Petric arbeitet derzeit als Fussball-Experte. In einer Champions-League-Sendung leistete er sich einen verbalen Aussetzer.

Foto: Screenshot (Blue)
Er sagte: «Diese Probleme mit Messi haben sich ja schon in der letzten Saison abgezeichnet, mit dem Präsident und allem. Für mich ist Barcelona so ein bisschen zu vergleichen mit einem Krebspatienten – mit einem Lionel Messi als Tumor.»

Er sagte: «Diese Probleme mit Messi haben sich ja schon in der letzten Saison abgezeichnet, mit dem Präsident und allem. Für mich ist Barcelona so ein bisschen zu vergleichen mit einem Krebspatienten – mit einem Lionel Messi als Tumor.»

Foto: Imago 
Immerhin: Er relativierte seine Aussagen gleich darauf. «Das meinte ich so, weil er der Spieler ist, von dem alles abhängt, er aber eigentlich nicht mehr da sein möchte», meinte er. 

Immerhin: Er relativierte seine Aussagen gleich darauf. «Das meinte ich so, weil er der Spieler ist, von dem alles abhängt, er aber eigentlich nicht mehr da sein möchte», meinte er.

Foto: Imago 

Darum gehts

  • Mladen Petric leistete sich im TV einen verbalen Aussetzer.

  • Er sagte: «Für mich ist Barcelona so ein bisschen zu vergleichen mit einem Krebspatienten – mit einem Lionel Messi als Tumor.»

  • Petric merkte seinen Fauxpas jedoch schnell und relativierte seine Aussage.

Am Dienstagabend gewann der FC Barcelona gegen Dynamo Kiew 4:0. Die Tore schossen Dest, Braithwaite und Griezmann. Lionel Messi stand nicht auf dem Platz. Der niederländische Barça-Trainer Ronald Koeman versicherte am Montag, der argentinische Fussballprofi benötige wie Frenkie de Jong angesichts der vielen Spiele eine Ruhepause. Doch die spanischen Medien spekulierten, es könne andere Gründe als nur die Schonung des wichtigsten Spielers geben. Die Madrider Sportzeitung «AS» schrieb gar von einem «Urknall».

Die Spekulationen liefen also heiss. Und das nicht nur in Spanien, auch in der Schweiz. Etwa in der Champions-League-Sendung auf blue. In dieser sprach Ex-Fussballer Mladen Petric mit Moderator Roman Kilchsperger über den Argentinier. Und seine Aussagen sorgten wohl bei so manch einem Zuschauer für Kopfschütteln.

Petric entschuldigte sich

Der 39-Jährige sagte: «Diese Probleme mit Messi haben sich ja schon in der letzten Saison abgezeichnet, mit dem Präsident und allem. Für mich ist Barcelona so ein bisschen zu vergleichen mit einem Krebspatienten – mit einem Lionel Messi als Tumor.» Immerhin: Der Kroate merkte seinen Fehler und versuchte gleich darauf zu relativieren. So meinte er zur «Tumor»-Aussage: «Das meinte ich so, weil er der Spieler ist, von dem alles abhängt, er aber eigentlich nicht mehr da sein möchte.»

Dennoch – Petrics Aussagen kann man als verbalen Ausrutscher bezeichnen. Zumal Messi ja nicht zum ersten Mal mit einer Krankheit verglichen wurde. Eric Olhats, ehemaliger Berater von Barcelonas Antoine Griezmann, kritisierte Messi Anfang November scharf.

So sagte er beispielsweise: «In meinen Augen sagte Messi, dass er gehen wolle, um zu sehen, welche Rolle er als Entscheidungsträger hinsichtlich Zu- und Abgängen noch spielt.» Und: «In diesem Club gab es ein Krebsgeschwür, das offensichtlich einige Spuren hinterlässt.»

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