Mobilfunk-Strahlung in Zürich gestiegen
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Mobilfunk-Strahlung in Zürich gestiegen

Auch wenn viele Leute gleichzeitig am Handy plaudern - die Strahlenbelastung im Kanton Zürich liegt deutlich unter den geltenden Grenzwerten. Bei der Streetparade war die Belastung doppelt so hoch wie üblich.

Dies haben Messungen in den Monaten August und September ergeben. Die Messungen erfolgten in den Städten Zürich, Winterthur und Uster sowie in der kleinen Weinländer Gemeinde Feuerthalen.

Gemessen wurde zudem auf Schulhausplätzen, welche als Orte mit empfindlicher Nutzung gelten, für die rund zehnmal tiefere Grenzwerte gelten, wie Stadt und Kanton Zürich sowie das Forum Mobil am Montag mitteilten.

Nicht einmal an der Street Parade wurde der Grenzwert auch nur geritzt, obwohl von den rund 800 000 Teilnehmenden mit Sicherheit viele telefonierten. Für einen Vergleich der Werte stand am Zürcher Bellvue während vier Tagen vor, während und nach dem Grossanlass rund um die Uhr eine Messantenne.

Gemäss Mitteilung lagen zwar an der Streetparade die Mobilfunk- Immissionen doppelt so hoch wie an einem gewöhnlichen Werktag. Mit maximal 1,35 Volt pro Meter lagen sie aber noch immer rund 40-mal unter dem Grenzwert.

Auch auf den acht Schulhausplätzen in Adliswil, Bonstetten, Dietikon, Hombrechtikon und Kloten lagen die Messwerte durchwegs weit unter den Anlagegrenzwerten von fünf Volt pro Meter.

Durchgeführt wurden die Messungen im Auftrag der Baudirektion des Kantons Zürich, des Gesundheits- und Umweltdepartementes der Stadt und des Forums Mobil. (sda)

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