Bern: Mobiliar und SBB wollen in WankdorfCity bauen
Aktualisiert

BernMobiliar und SBB wollen in WankdorfCity bauen

Die WankdorfCity soll weiter wachsen. Die Mobiliar und die SBB wollen bauen. Noch muss das Stimmvolk aber zustimmen.

von
sda/kaf
Das Berner Wirtschaftsviertel WankdorfCity beherbergt bereits die Hauptsitze von der SBB und der Post. Die Mobiliar will es nun um Wohnungen, Hotels und Freizeitangebote erweitern.

Das Berner Wirtschaftsviertel WankdorfCity beherbergt bereits die Hauptsitze von der SBB und der Post. Die Mobiliar will es nun um Wohnungen, Hotels und Freizeitangebote erweitern.

Keystone/Christian Beutler

Die Arbeiten im neuen Berner Wirtschaftsviertel WankdorfCity sind zwar noch nicht ganz abgeschlossen, trotzdem werden schon weitere Bauprojekte geplant: Die Stadtregierung hat die Vorlage für die Erweiterung im Osten verabschiedet. Bevor die Baupläne umgesetzt werden, müssen ihnen die Stimmberechtigten voraussichtlich am 5. Juni zustimmen.

Konkret geht es um zwei Projekte: Zum einen will die SBB auf einem Baufeld ein Betriebsgebäude für ihre Informatik erstellen, zum anderen plant die Mobiliar auf zwei weiteren Baufeldern einen Nutzungsmix. Sie erhielt im Sommer 2014 den Zuschlag für ein Projekt mit 150 Wohnungen, einem Hotel, Restaurants, Bars, Einkaufsläden und einem Fitnesszentrum. Auf dem ehemaligen Schlachthofareal ist bereits ein Dienstleistungszentrum mit rund 4500 Arbeitsplätzen, in dem unter anderem die neuen Konzernsitze der SBB und der Post untergebracht sind, entstanden.

Stadt investiert rund 73 Millionen Franken in WankdorfCity

Die drei Baubereiche sollen vollständig erschlossen und in baureifem Zustand abgegeben werden. Die dafür nötigen Investitionen tätigt die Stadt Bern als Grundeigentümerin. Es geht um den Rückbau der bestehenden Bauten, die Sanierung von Altlasten und um Infrastruktur-Arbeiten. Der bewilligte Investitionskredit muss dafür um 7,8 Millionen auf gut 54 Millionen Franken erhöht werden. Die Entwicklung und Überbauung von WankdorfCity bringt der Stadt Anlagekosten von rund 73 Millionen Franken. Diesen stehen jährliche Baurechtszinsen gegenüber, wie der Gemeinderat betont: Knapp 3 Millionen Franken für die bereits überbauten Baubereiche, 1,7 Millionen Franken für die drei neuen Baufelder.

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