St. Gallen: Mobility sucht Stadt-Parkplätze für seine Autos
Aktualisiert

St. GallenMobility sucht Stadt-Parkplätze für seine Autos

Die Mitgliederzahl des Carsharing-Unternehmens Mobility wächst ständig. Nun werden in der Stadt St. Gallen die Parkplätze knapp.

von
dst
In St. Gallen fehlt es an Parkplätzen für die roten Autos.

In St. Gallen fehlt es an Parkplätzen für die roten Autos.

Über 5000 St. Galler nutzen die roten Mietwagen von Mobility, rund 15 Prozent mehr als noch vor drei Jahren. Etwa die Hälfte dieser Kunden wohnt in der Stadt St. Gallen. Und dort wird es langsam eng für das Carsharing-Unternehmen. «Wir merken, dass Parkraum in urbanen Zentren extrem begehrt ist», sagt Mediensprecher Patrick Eigenmann.

Mobility sucht in der Stadt St. Gallen aufgrund der grossen Nachfrage dringend Parkplätze rund um die ÖV-Haltstestellen Oberstrasse, Heiligkreuzstrasse, Theater sowie Spisertor. Die Kunden in der Stadt sollen bei der Suche helfen. Einige von ihnen wurden kürzlich vom Carsharing-Unternehmen angeschrieben und gebeten, freie Parkplätze zu melden.

Aussenparkplätze bevorzugt

«Es sollten rund um die Uhr frei zugängliche Aussenparkplätze sein», sagt Eigenmann. Ein gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr sei von zentraler Bedeutung. Generell werden offene Parkplätze mit gutem Handy-Empfang bevorzugt, damit die Autos im Strassenbild besser sichtbar sind und der Bordcomputer besser mit der Zentrale kommunizieren kann.

Mobility fokussiert sich derzeit in der Ostschweiz auf die Standortsuche in der Stadt St. Gallen. Mediensprecher Eigenmann sagt: «In der restlichen Ostschweiz haben wir bisher problemlos Standorte finden und eröffnen können.»

Parkplatz-Mangel verschärft sich

Immer mehr Leute verzichten in der Ostschweiz auf ein eigenes Auto. Allein in der Stadt St. Gallen stehen 50 Fahrzeuge an 25 Standorten. «Mobility erfreut sich seit jeher einer steigenden Nachfrage, so auch in St. Gallen», sagt Eigenmann. Der Parkplatz-Mangel für Mobility-Autos wird sich eher noch verschärfen: «Wir stehen in St. Gallen und weiteren Städten vor der Aufgabe, zentrale und gut sichtbare Standorte zu finden», sagt Eigenmann.

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