38-jährige Zürcherin: Modefirma-Chefin wollte Kleider schmuggeln
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38-jährige ZürcherinModefirma-Chefin wollte Kleider schmuggeln

160 Kleidungsstücke im Wert von 11'000 Euro wollte eine Zürcherin über die Grenze schmuggeln. Der deutsche Zoll hat sie dabei erwischt.

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20M
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Die Eidgenössische Zollverwaltung hat Mitte Februar 2020 83 Kilogramm Marihuana am Flughafen Zürich sichergestellt.

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EZV
Die 79 vakuumverpackten Pakete kamen von Johannesburg und sollten nach Wien.

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EZV
Die Kantonspolizei Zürich hat im Jahr 2019 insgesamt über vier Tonnen Drogen am Flughafen sichergestellt, darunter Kokain, Haschisch und Khat.

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Kantonspolizei Zürich

Mit einer Zollkontrolle vor der Post in Jestetten DE hatte die Geschäftsführerin einer Schweizer Modefirma nicht gerechnet: Als die Zöllner das Fahrzeug der 38-Jährigen genauer unter die Lupe nahmen, fanden sie in drei Paketen mehr als 160 Bekleidungsstücke im Wert von über 11'000 Euro. Wie aus den Papieren hervorging, sollten die Pakete an eine französische Firma verschickt werden.

Schriftliche Zollpapiere, die für die Abfertigung gewerblicher Waren aus der Schweiz erforderlich sind, konnte die 38-Jährige aber nicht vorlegen, wie das Hauptzollamt Singen am Dienstag mitteilte.

Wegen des Nichtanmeldens der Kleidungsstücke wurde gegen die Geschäftsführerin, die laut dem Zoll aus dem Grossraum Zürich kommt, ein Strafverfahren eingeleitet. Sie muss nun mit einer Geldstrafe rechnen. Nach der Hinterlegung einer Sicherheitsleistung und der Bezahlung der Einfuhrabgaben von insgesamt fast 5000 Euro konnte die Frau ihre Reise mit den Paketen fortsetzen. Für welche Schweizer Modefirma die 38-Jährige als Geschäftsführerin arbeitet, ist nicht bekannt.

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