22.07.2018 06:14

Miami Swim Week

Models dürfen wegen Hautfarbe nicht an Casting

Ein Bademoden-Label soll schwarze Models vom Casting ausgeschlossen haben. Der Grund: Man wolle keine dunkelhäutigen Frauen.

von
bla
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Joia Talbott (M.) posierte mit dunkelhäutigen Models, um ihre Botschaft auf Instagram zu teilen. «Ihr kriegt uns nicht klein», ...

Joia Talbott (M.) posierte mit dunkelhäutigen Models, um ihre Botschaft auf Instagram zu teilen. «Ihr kriegt uns nicht klein», ...

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... schreibt sie zu dem Schnappschuss mit ihren Kolleginnen.

... schreibt sie zu dem Schnappschuss mit ihren Kolleginnen.

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Dass mehrere Models wegen ihrer Hautfarbe nicht zu einem Casting zugelassen worden sein sollen, beschäftigt die US-Medien.

Dass mehrere Models wegen ihrer Hautfarbe nicht zu einem Casting zugelassen worden sein sollen, beschäftigt die US-Medien.

Screenshot

Joia Talbott wollte sich für die Miami Swim Week einen Job als Bademoden-Model ergattern. Das Casting für das Label KYA Swim lief aber anders als geplant. Sie und 10 bis 15 weitere dunkelhäutige Models seien abgewiesen worden. «Sie sagten uns, dass sie keine schwarzen Models wollen und Afros ein No-go sind», sagt Talbott zur «Cosmopolitan».

«Du, deine Haare, nein»

Die Casting-Verantwortlichen hätten schwarze Models gestoppt und hellere Typen extra zur Seite genommen, um sie auf anderem Weg in den Casting-Raum zu bringen.

Es sei für sie als Model normal, nach ihrem Äusseren beurteilt zu werden, sie habe eine dicke Haut, sagt sie. Aber: «Das war respektlos und diskriminierend.» Eine Verantwortliche habe sie angeschaut und gesagt: «Du, deine Haare, nein.»

«Jemand soll Miami sagen, dass es zu braune Haut nicht gibt»

Joia nutzte den Moment und trommelte andere schwarze Models zusammen für ein Gruppenfoto im Badeanzug. Der Post wird rege geteilt. Ebenso ein Video, in dem sie ihre Kritik äussert. Ein anderes Model richtet sich darin direkt an die Verantwortlichen der Swim Week und sagt: «Jemand soll Miami sagen, dass es zu braune Haut nicht gibt.»

Das kritisierte Bademoden-Label zeigt sich betroffen. Die Äusserungen seien zutiefst beunruhigend und man werde die Abläufe bei der mit dem Casting beauftragten Firma sehr genau untersuchen. «Wir sind stolz auf ein vielfältiges Portfolio.»

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