Moderna entwickelt Booster-Impfung gegen Omikron-Variante B.1.1.529
Aktualisiert

Sorge wegen B.1.1.529Moderna entwickelt Booster gegen Omikron-Variante

Moderna prüft Impfstoff-Kandidaten gegen die neue Corona-Variante Omikron. Die Studien dazu sollen nun zügig ausgeweitet werden.

Omikron-Variante macht der WHO Sorgen.

Darum gehts

  • Die neue Corona-Variante Omikron enthält viele Mutationen des Coronavirus.

  • Es wird befürchtet, dass die eingesetzten Impfstoffe dagegen weniger wirksam sein könnten.

  • Moderna prüft zwei neue Impfstoff-Kandidaten, die gegen Omikron eingesetzt werden sollen.

Mit dem Auftreten der neuen Corona-Variante Omikron (B.1.1.529) kommen Befürchtungen auf, dass diese nicht nur ansteckender als die bisher bekannten Varianten des Coronavirus sein könnte, sondern dass auch die eingesetzten Impfstoffe weniger wirksam sein könnten.

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Das US-Biotechnologieunternehmen Moderna rüstet sich gegen die Omikron-Variante.

Das US-Biotechnologieunternehmen Moderna rüstet sich gegen die Omikron-Variante.

Pavlo Gonchar/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa
Moderna verfolgt nach eigenen Angaben drei Strategien.

Moderna verfolgt nach eigenen Angaben drei Strategien.

20min/Celia Nogler
In einer Studie soll getestet werden, ob ein höher dosierter Booster des bestehenden Impfstoffs besser vor Omikron schützt.

In einer Studie soll getestet werden, ob ein höher dosierter Booster des bestehenden Impfstoffs besser vor Omikron schützt.

Reuters

«Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir bei der Bekämpfung der Pandemie unbedingt proaktiv handeln müssen, wenn sich das Virus weiterentwickelt. Die Mutationen in der Omikron-Variante sind besorgniserregend, und seit einigen Tagen arbeiten wir so schnell wie möglich an der Umsetzung unserer Strategie zur Bekämpfung dieser Variante», sagte Stéphane Bancel, Chief Executive Officer vom US-Biotech-Unternehmen Moderna am Samstag.

Drei Strategien

Laut Bancel verfolgt Moderna drei Strategien im Kampf gegen die Supermutante.

  1. Höher dosierter Booster: In einer Studie soll getestet werden, ob ein höher dosierter Booster des bestehenden Impfstoffs besser vor Omikron schützt.

  2. Bereits laufen klinische Studien zu zwei Booster-Kandidaten. Diese sind darauf ausgelegt, Mutationen wie die in der Omikron-Variante aufgetauchten zu antizipieren. Die Daten werden in den kommenden Wochen erwartet.

  3. Moderna kündigt an, die Entwicklung eines Omikron-spezifischen Booster-Kandidaten rasch voranzutreiben. Die klinischen Studien sollen in 60 bis 90 Tagen anlaufen.

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