Pochoir-Stil: Moderne Jasskarten für junge Jasser
Aktualisiert

Pochoir-StilModerne Jasskarten für junge Jasser

Das verstaubte Image könnte bald der Vergangenheit angehören: Der Luzerner Grafiker Marco Schmid hat neue Jasskarten entworfen.

von
Gwa
Die Jasskarten von Grafiker Marco Schmid sollen noch dieses Jahr auf den Markt kommen.

Die Jasskarten von Grafiker Marco Schmid sollen noch dieses Jahr auf den Markt kommen.

Mit neu designten Jasskarten will Marco Schmid (31) jungen Leuten den Einstieg in die Jass-Kultur erleichtern. «Wenn man nicht als Kind oder in der Jugend lernt zu jassen, lernt man es sonst oft nie», sagt Schmid, dem das Zusammensitzen und die Emotionalität des Spiels besonders gefallen. Mit den unterschiedlichen Farben falle es leichter, die Karten auseinanderzuhalten. «Das kann auch bei Leuten helfen, die sonst nur mit französischen Karten spielen», ist Schmid überzeugt. Ebenso soll es einfacher sein, die Kartenwerte zu erkennen: Mit einem Balken werden die Werte auf der Seite der Karten angezeigt. Die Karten sind im modernen Pochoir-Stil gehalten, der häufig in der Streetart verwendet wird.

Under, Ober und Könige hat Schmid durch Figuren ersetzt, die er Luzerner Sagengeschichten entnommen hat, wie Beiuns.ch gestern berichtete. «Jede Karte hat ihre eigene Geschichte. Im Beipackzettel findet man einige Informationen zu den einzelnen Figuren.» Wann die Karten auf den Markt kommen, ist noch nicht klar, sie sollen aber noch in diesem Jahr erscheinen.

Wie kommen die Karten bei jungen Jassern an? «Das moderne Design gefällt mir. Es braucht aber sicher Zeit, um sich daran zu gewöhnen», meint Philipp Kronenberg (22), ein Jasser aus Schenkon.

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