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Modernisierung der Jurabogen-Bahnlinie aufgegleist

Der Bundesrat hat einen weiteren Schritt zur besseren Anbindung der Schweiz an das europäische Bahn-Hochleistungsnetz getan. Die Reisezeit nach Paris soll 15 Minuten kürzer werden.

Am Mittwoch genehmigte er die Vereinbarung zur Finanzierung und Umsetzung der Bahnlinie Paris - Dijon - Dole - Lausanne/Neuenburg - Bern.

Auf der Linie durch den Jurabogen sollen insbesondere die Energieversorgung und an einzelnen Stellen die Streckenführung verbessert werden, wie das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) am Mittwoch mitteilte. Sobald die Schweiz diese Vereinbarung unterzeichnet habe, würden die Arbeiten aufgenommen. Sie dauern voraussichtlich bis 2009 und sollen gemäss Schätzungen 40,6 Millionen Euro kosten. Laut UVEK übernimmt die Schweiz die Hälfte davon.

Bei der Vereinbarung handelt es sich um die erste von insgesamt drei Umsetzungs- und Finanzierungsvereinbarungen. Sie ergänzen die drei Abkommen zur Verbesserung der Bahnverbindungen zwischen der Schweiz und dem französischen TGV-Netz. Nebst der Jurabogen-Linie geht es um die Verbindung Genf - Paris durch den Haut-Bugey sowie um die Mitfinanzierung der ersten Phase der Hochgeschwindigkeitsstrecke Rhein-Rhone. Die Unterzeichnung der beiden weiteren Vereinbarungen sei für das zweite Halbjahr 2007 vorgesehen, hiess es weiter.

Das entsprechende Gesetz über den Anschluss der Ost- und der Westschweiz an das europäische Hochleistungsnetz (HGV) sowie ein Verpflichtungskredit von 1,090 Milliarden Franken wurden gemäss UVEK im März 2005 vom Parlament verabschiedet. (dapd)

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