Eishockey: Modusänderung der NHL abgelehnt
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EishockeyModusänderung der NHL abgelehnt

Die einflussreiche Spielergewerkschaft der NHL (NHLPA) hat die von der Liga beschlossene Modusänderung abgelehnt. Damit dürfte auch in der kommenden Saison in Eastern und Western Conference mit jeweils drei Divisionen gespielt werden.

Geplant war auf die Saison 2012/13 hin die Einführung von vier Conferences mit je sieben (2) oder acht Teams (2) und die Austragung der ersten beiden Playoff-Runden innerhalb dieser vier Staffeln. NHLPA-Chef Donald Fehr erklärte in einem Statement, die Fragen der Spieler nach den Reisebelastungen und dem neuen Playoff-Format seien nicht ausreichend beantwortet worden. Er zeigte sich aber offen für weitere Gespräche. Hauptargument für die Ablehnung waren die Strapazen für die Spieler. Viele Teams aus der Pacific und Central Division, die bereits jetzt strenge Pläne hätten, würden gemäss den Berechnungen der Liga noch mehr reisen müssen, hiess es.

Der stellvertretende NHL-Chef Bill Daly bedauerte die Absage nach vierwöchigen Bemühungen, den Forderungen der Gewerkschaft nachzukommen. Klubs, Profis und Fans seien mehrheitlich für den Plan gewesen. «Es ist bedauernswert, dass die NHLPA der Zustimmung der Pläne unverständlicherweise abgelehnt hat.» Daly liess durchsickern, dass die Liga plant, alle juristischen Massnahmen auszuschöpfen. Ein Rechtsstreit ist möglich. (si)

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