Aus Protest: Mönch zündet sich an
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Aus ProtestMönch zündet sich an

Ein tibetischer Mönch hat sich in der westchinesischen Provinz Sichuan in Flammen gesteckt. Der 18-Jährige überlebte die Aktion nicht.

Erneut hat sich ein tibetischer Mönch nach Angaben von Aktivisten aus Protest gegen die chinesische Herrschaft in Tibet selbst angezündet. Vor seiner Tat habe der 18-jährige Nangdrol in einem Kloster in der westchinesischen Provinz Sichuan Parolen gerufen.

Unter anderem habe er ein freies Tibet gefordert, berichtete die in London ansässige Organisation Internationale Kampagne für Tibet am Montag. Der Mönch erlag seinen Verletzungen. Seit dem vergangenen Jahr haben sich Berichten zufolge damit 21 tibetische Mönche, Nonnen und Laien in China selbst in Brand gesteckt.

(sda)

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