Abrechnung unter Albanern: Mörder von Bonstetten in Mailand verhaftet
Aktualisiert

Abrechnung unter AlbanernMörder von Bonstetten in Mailand verhaftet

Ein 32-jähriger Albaner, der am Mittwoch in Mailand verhaftet worden ist, steht im Verdacht, Anfang Januar im zürcherischen Bonstetten einen 35-jährigen Landsmann erschossen zu haben.

Eine Sprecherin der Zürcher Kantonspolizei bestätigte am Freitag eine Meldung der italienischen Agentur Adnkronos, wonach der 32- Jährige, der am 28. Januar festgenommen wurde, der Tat im Kanton Zürich verdächtigt wird.

Laut Meldung hielten ihn die Mailänder Polizisten am Ausgang eines Supermarktes an. Er habe bereits 1998 einen Nordfafrikaner getötet und sei dafür zu einer 22-jährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Diese müsse er jetzt absitzen.

Dazu kommt nun die mutmassliche Tat in Bonstetten. Laut Kapo- Sprecherin dürfte die Staatsanwaltschaft nun ein Auslieferungsbegehren veranlassen. Ihres Wissens sei dies aber noch nicht erfolgt.

In einem Tobel in Bonstetten hatte eine Passantin am Nachmittag des 8. Januar die Leiche eines Mannes entdeckt. Abklärungen ergaben, dass es sich um einen 35-jährigen Albaner aus dem Bezirk Affoltern handelte, der seit dem Vorabend vermisst worden war. Er war erschossen worden.

(sda)

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