Mörderische Jobs
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Mörderische Jobs

Für Ehre, Ruhm und Rampenlicht setzen sie ihr Leben aufs Spiel. Ob Crocodile Hunter wie Steve Irwin oder Mafia-Jäger wie Giovanni Falcone - sie gehören zu den Menschen, die von Berufs wegen alles riskierten und ihren Mut mit dem Leben bezahlten.

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Roy Horn, bekannt als Raubtierdompteur des Showduos Siegfried und Roy, hatte Glück im Unglück: Den Angriff einer seiner geliebten Tiger überlebte er knapp.

Weniger Glück hatte der als Crocodile Hunter bekannte Star Steve Irwin: Um die Einschaltquoten seiner TV-Sendung in die Höhe schnellen zu lassen, kannte der Australier keine Grenzen. Er kam Aligatoren und Krokodilen gefährlich nahe, hängte sich Würgeschlangen um den Hals und nahm Giftschlangen in die Hand. Seine waghalsigen Aktionen bezahlte der 44-jährige Vater von zwei Kindern Anfang September mit dem Leben: Bei Dreharbeiten zu seiner Wildlife-Sendung wurde seine Brust vom Stachel eines giftigen Rochens durchbohrt.

Mit ganz anderen, aber nicht weniger gefährlichen «grossen Fischen» haben es Juristen zu tun: Das Führen eines Prozesses gegen die Cosa Nostra kostete den als Mafiajäger bekannten Richter Giovanni Falcone am 23. Mai 1992 das Leben. Eine Bombe riss ihn, seine Frau und drei seiner Leibwächter in den Tod. Falcone war sich der Gefahren seines Jobs bewusst. In einem Interview sagte er: «Ich weiss, dass meine Schuld gegenüber der Cosa Nostra nur mit dem Tod abgegolten werden kann. Wenn sie mich töten, dann in Palermo.»

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