Aktualisiert 25.09.2014 10:39

Eine Woche auf See

Möwenfleisch rettete Fischer das Leben

Ein Wirbelsturm trieb einen Mexikaner weit ins Meer hinaus. Eine Schiffscrew fand den völlig unterkühlten Mann erst nach Tagen.

Dem Kapitän des Rettungsschiffs zufolge gab der Fischer an, sein kleines Boot sei von hohen Wellen abgetrieben worden.

Dem Kapitän des Rettungsschiffs zufolge gab der Fischer an, sein kleines Boot sei von hohen Wellen abgetrieben worden.

Nach rund einer Woche auf See ist ein mexikanischer Fischer von Passagieren eines Ausflugsdampfers vor Acapulco gerettet worden. Das Boot des 45-Jährigen war offenbar durch einen Wirbelsturm abgetrieben worden. Um nicht zu verhungern, habe der Fischer während der Zeit eine Möwe gegessen, sagte der Kapitän des rettenden Dampfers, Roberto Odis Vazquez, am Mittwoch.

Der Mann sei stark unterkühlt gewesen, sagte Odis Vazquez. Dem Kapitän zufolge gab der Fischer an, sein kleines Boot sei von hohen Wellen abgetrieben worden.

Der Fischer war nach Angaben der Hafenbehörde gemeinsam mit einem anderen Mann, einem 69-Jährigen, zum Fischen hinausgefahren. Dabei seien die offenen Boote der Männer durch die von dem Sturm ausgelöste raue See überschwemmt worden. Der ältere Mann sei gestorben.

(sda)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.