31.03.2020 02:44

Schweizer Rapper

Monet192 schafft es an die Spitze der Youtube-Trends

SMA-Best-Talent Monet192 verbucht mit seinem neuen Feature nach rund einer Woche bereits zehn Millionen Streams. Die Erfolgsstory nahm auf Insta ihren Anfang.

von
fim/zen

Die Zahlen

Vorletzte Woche haben die Rapper Dardan (22) und Monet192 (22) ihren gemeinsamen Song «Hotel» gedroppt. Innerhalb einer Woche hatten der Stuttgarter und der St. Galler damit auf Spotify und Youtube fünf Millionen Streams geholt und es zeitweise auf Platz eins der Youtube-Trends geschafft.

Das Musikvideo zu «Hotel» war am Montag immer noch auf dem vierten Trend-Platz. (Quelle: Youtube/Hypnotize Entertainment)

Mittlerweile haben die Streams schon fast die 10-Millionen-Marke geknackt. «Es ist ein crazy Gefühl, ich kanns gar nicht beschreiben!», erzählt der Rap-Newcomer gegenüber 20 Minuten.

Die Collab

Kennen gelernt haben Monet und Dardan sich über Social Media. «Er gab mir damals über Instagram Props und meinte, es sei megakrass, was ich so raushaue – und dann hat er mich direkt gefragt, ob ich mit ihm auf Tour gehen will», erzählt der Ostschweizer. Anfang Jahr eröffnete er dann Dardans Deutschland- und Schweiz-Shows.

«Wir haben uns während dieser Zeit megagut verstanden und angefreundet. Irgendwann fanden wir so: Hey Bro, lass uns doch mal ins Studio gehen», erzählt Monet. In Dardans Heimatstadt Stuttgart gingen die beiden dann schliesslich zusammen ins Studio.

Die Reaktionen

Wie sein Umfeld auf den Megaerfolg reagiert hat? «Die Leute fanden es megakrass und haben sich natürlich total gefreut», so der Deutschrapper.

Vor allem hätten seine Freunde jedoch den Song selbst gefeiert: «Weil er mal ein bisschen was anderes ist. Andere Drums, nicht immer so das 08/15-Game, wie man es momentan aus der deutschen Rapszene kennt.»

Die Doggy-Zeile

«Sie will es doggy vor dem Fenster, damit sie was sieht», rappt Monet192 in «Hotel». Zur expliziten Zeile meint er: «Ich glaube, so ist die R'n'B-Szene. Megadirty, meganasty – aber nicht plump. Wenn man es schön singt, habe ich das Gefühl, dass es eher sexy als trocken wirkt.»

Die Corona-Struggles

«Das Coronavirus hat mir ein bisschen einen Strich durch die Musik-Rechnung gemacht. Aber es ist gut, dass war alle zu Hause bleiben müssen, denn es ist wirklich eine ernste Sache», findet der St. Galler.

Auch wenn es sich so schwieriger arbeiten lasse, hätten er und sein Team gute Wege gefunden, um gemeinsam Musik zu produzieren: «Wir machen über Facetime Sessions, ich nehme dann alles so gut wie möglich bei mir auf und schicke die Spuren roh zu meinem Produzenten Maxe, der alles abmischt.»

Schwieriger sei es jedoch bei den Musikvideos. «Dort müssen wir jetzt zuerst andere Wege finden, wie wir das gestalten können, ohne dass wir ein ganzes Team brauchen», so Monet192. Seine Shows habe er zudem canceln müssen: «Das finde ich sehr schade – aber so ist das Leben.»

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