Aktualisiert 02.11.2015 06:42

Miss-Schweiz-Wahl

Monika Buser schwitzt für die Miss-Krone

Eine Woche vor dem Showdown geben die zwölf Kandidatinnen nochmals alles. Die Baselbieterin Monika Buser hat ihre Defizite wettgemacht und hofft auf einen Heimsieg.

von
mak

Monika Buser ist ausgepumpt: Die 19-jährige Miss Schweiz-Kandidatin aus Häfelfingen BL hat soeben das letzte Gruppentraining mit den anderen elf Miss-Schweiz-Finalistinnen absolviert. Wenn in einer Woche die Miss-Krone im Basler Muscial Theater vergeben wird, muss sie topfit sein. Doch Buser gehörte nicht zu den Favoriten in Sachen Fitness. «Monika hat vorher nie Sport gemacht. Seit dem Missen-Camp im August hat sie aber grosse Fortschritte gemacht», sagt Jasemine Kopp, Co-Geschäftsführerin von Saphiraz.

Das Zürcher Fitnessstudio trimmt die künftigen Sternchen fit. «Ein solch intensives Programm für Miss-Kandidatinnen hat es noch nie gegeben», so Kopp. Am Sonntag bereits um zehn Uhr morgens stehen die 12 Kandidatinnen im Musical Theater Basel auf der Matte und machen Sit-ups und andere Übungen zur Straffung von Po und Hüfte. «Wir machen die Übungen immer zu zweit. Damit fordern wir uns gegenseitig. Das Zweierteam, das am meisten Übungseinheiten schafft, bekommt einen Preis», erklärt Buser während einer Pause.

«Wir wollen keine Mager-Models»

«Im Gegensatz zu amerikanischen Schönheitswettbewerben geht es bei der Miss Schweiz-Wahl aber nicht primär darum, dünn zu seinm, sondern um die Fitness», sagt Kopp. «Wir wollen keine Mager-Models.» Der Unterschied zu früheren Missen-Trainings sei neben der Intensität vor allem die Kombination mit der Ernährungsplanung. «Wer nicht nur abnehmen, sondern auch die Haut straffen möchte, kommt um einen Ernährungsplan nicht herum», sagt Kopp.

Eine Woche vor der Miss-Wahl seien sämtliche fettigen Speisen sowie Alkohol und Zucker tabu. Das fällt Monika Buser nicht leicht: «Ich gehe nach der Arbeit ab und zu gerne einen Burger essen. Auf das zu verzichten fällt mir schwer.» Sie musste sich im Rahmen des Ernährungsplans auch ans Frühstücken gewöhnen. «Ich mache im Moment auch regelmässig Sport und geniesse es, fit zu sein.»

Beim Heimspiel im Hotel

Die gelernte Kauffrau hofft, am 7. November bei den Miss-Schweiz-Wahlen im Musical Theater die Krone holen zu können. Allmählich steigen die Vorfreude und die Anspannung. «Für mich ist es seltsam, dass wir nun eine Woche im Hotel in Basel wohnen werden. Ich würde vor der Finalnacht lieber zuhause übernachten.» Buser sieht im Finalstandort keinen Vorteil für sich: «Alle sagen mir, ich hätte ein Heimspiel. Aber ich glaube nicht, dass das einen Unterschied macht.»

Falls sie in einer Woche zur schönsten Schweizerin gekürt würde, will sie sich für die Region Basel einsetzen. «Ich sehe mich nicht nur in Foto-Shootings, sondern auch als Botschafterin für relevante Themen.» Dass sie nicht eine Klischee-Miss ist, konnte sie am letzten Wochenende in zwei Basler Clubs beweisen. «Die Leute waren überrascht, dass ich völlig normal bin.» Die plötzliche Aufmerksamkeit geniesst Buser, sie weiss aber, dass alles sehr schnell wieder vorbei sei kann. «Dann kann ich immerhin meinen Enkeln erzählen, dass ich unter den zwölf schönsten Schweizerinnen war.»

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