26.09.2020 16:24

Verkürzte Route denkbarMonstercorso und Tagwache light der Luzerner Fasnacht sollen stattfinden

Der Monstercorso, der traditionelle Abschluss der Luzerner Fasnacht am Güdisdienstag, soll im kommenden Jahr trotz Corona stattfinden. Offen ist, wie genau die Tagwachen begangen werden, sicher jedoch nicht so, wie man sie kennt.

von
Martin Messmer
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Die grossen Umzüge vom Schmutzigen Donnerstag und vom Güdismontag wurden wegen dem Coronavirus abgesagt.

Die grossen Umzüge vom Schmutzigen Donnerstag und vom Güdismontag wurden wegen dem Coronavirus abgesagt.

KEYSTONE/ALEXANDRA WEY
Der grosse Abschluss soll bleiben: Die Organisatoren wollen den Monstercorso an der Luzerner Fasnacht trotz Corona durchführen.

Der grosse Abschluss soll bleiben: Die Organisatoren wollen den Monstercorso an der Luzerner Fasnacht trotz Corona durchführen.

KEYSTONE
Die Bewilligung der Stadt Luzern steht allerdings noch aus.

Die Bewilligung der Stadt Luzern steht allerdings noch aus.

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Darum gehts

  • Der Monstercorso an der Luzerner Fasnacht soll stattfinden.
  • Die Guugenmusik-Vertretung «die Vereinigte» zieht zwei Varianten für den Umzug in Betracht.
  • Die grossen Umzüge vom Schmutzigen Donnerstag und vom Güdismontag wurden abgesagt.

Im Jahr 2021 soll es in Luzern eine Fasnacht geben. Dazu wurden kürzlich neue Details bekannt. So teilte die Zunft zu Safran mit, dass der Fritschi-Vater und Bruder Fritschi mit Gefolge die Luzerner Fasnacht an der Tagwache am 11. Februar eröffnen werden, falls es die epidemiologische Lage zulassen sollte. Klar schon jetzt hingegen ist, dass der traditionelle Empfang von Bruder Fritschi und der Fritschi-Familie durch tausende von Fasnächtlern auf dem Kapellplatz mit dem Fötzaliräge und dem Orangengewitter nicht durchgeführt wird. Und auch die grosse Fritschi-Abschiedsparade auf der Reuss findet nicht statt, wie man sie kennt. Die Zünftler der Zunft zu Safran wollen die Fritschi-Familie am Güdis-Dienstag «im kleinen Rahmen würdig verabschieden», heisst es in einer Mitteilung.

Auch die Wey-Zunft informierte über ihre Tagwache, die jeweils am Güdisdienstag stattfindet. «Je nach der aktuellen epidemiologischen Lage am Güdismontag 2021 muss auf die herkömmliche Wey-Tagwache leider verzichtet werden. Die Begrüssung des Wey- Zunftmeisters mit seinem Gefolge auf dem Kapellplatz, auf dem traditionellen Wey-Zunftmobil mit anschliessendem Guuggenmusig-Corso sowie dem Organgenauswerfen findet nicht statt. Die Wey-Zunft wird die Wey-Tagwache in einem der Lage angepassten Rahmen eröffnen», schreibt die Zunft.

Monstercorso findet statt

Und schliesslich hat auch die Vereinigte über ihren grossen Anlass, den Monstercorso am Güdisdienstag, infomiert. Dieser finde statt, die Bewilligung der Stadt Luzern steht indes noch aus. Zum jetzigen Zeitpunkt würden zwei Varianten in Betracht gezogen, eine Streckenführung wie bisher sowie eine verkürzte. Die verkürzte Variante würde laut Mitteilung von der Töpferstrasse bis zur Spreuerbrücke führen; «so könnten wir uns und dem Publikum am Falkenplatz zumindest eine TV-Übertragung bieten», teilt die Organisation weiter mit. Das Chendermonschter hingegen sei aus heutiger Sicht nicht durchführbar.

Bereits früher wurde bekannt, dass das Luzerner Fasnachtskomitee die beiden grossen Umzüge am SchmuDo und am Güdisdienstag nicht durchführt.

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24 Kommentare
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Zen Sur

27.09.2020, 14:55

Ich,36,M beichte das ich auf die Heizsteine in der Sauna gepinkkelt habe. Danach gingen viele andere Leute in die Sauna und haben den Aufenthalt sehr genossen.

Zen Sur

27.09.2020, 14:52

Ich komme als braune Wurst

2ter Lockdown in Israel

27.09.2020, 11:00

Noch haben wir 10mal Weniger Fallzahlen als in Israel. Möchte gerne ,dass das so bleibt