Aktualisiert 20.05.2007 14:26

Moore bezahlt die Arztrechnung seines Gegners

Regisseur Michael Moore hat ein Herz für seine Feinde. Durch seine grosszügige Spende erhielt die kranke Gattin eines seiner Kritiker die notwendige medizinische Behandlung.

Jim Kenefick ist besessen von Michael Moore. Kenefick lancierte eine Website namens moorewatch.com, deren Aufgabe es ist, «jede Bewegung von Michael Moore zu beobachten». Kürzlich schrieb er in seinem Blog von seinen Schwierigkeiten, die Arztrechnungen seiner Frau bezahlen zu können.

Danach erhielt Kenefick ein Mail von einem anonymen Spender, der ihn fragte, ob er die Krankenkassenprämien im Wert von 12.000 Dollar (14.700 Franken) übernehmen dürfe. Kenefick akzeptierte das Angebot.

Jetzt hat eine New Yorker Zeitung herausgefunden, dass die grosszügige Spende von Dokumentarfilmer Michael Moore stammt. Ein anonymer Freund des Regisseurs bestätigte gegenüber dem Blatt: «Natürlich sind wir glücklich, dass Jims Gattin medizinisch geholfen werden konnte.»

Kenefick gab auch zu, dass das Geld sein Leben verändert hat. Dennoch ist er immer noch sauer auf Moore. Weil er glaubt, dass Moore mit dieser Spendengeschichte Werbung für seinen Film «Sicko» machen wird.

(tom)

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