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Moore: Kein Zutritt zur Oscar-Verleihung?

Michael Moore befürchtet, nicht zur Oscar-Preisverleihung zugelassen zu werden, weil er letztes Jahr George W. Bush während der Zeremonie beschimpft hatte.

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Der Filmemacher hatte bei den letztjährigen Academy Awards mit «Bowling For Columbine» einen Preis für die beste Dokumentation erhalten. Bei seiner Dankesrede forderte er die Amerikaner auf, das Böse im amerikanischen Präsidenten zu erkennen und ihn aus dem Weissen Haus zu jagen. Moore befürchtet jetzt, dass ihm der Einlass zur nächsten Preisverleihung im Februar (05) verwehrt wird.

Sein Film «Fahrenheit 9/11» gilt erneut als Favorit für einen Oscar und Moore verspricht eine gegebenenfalls kurze und ungefährliche Dankesrede zu halten.

Moore: «Ich weiss überhaupt nicht, ob die mich überhaupt in die Preisverleihung lassen. Der Filmkritiker Robert Ebert hat mich gestern Abend gefragt, ob ich mir schon eine Dankesrede überlegt hätte, falls ich den Oscar wieder gewinne und ich sagte 'Dieses Mal werde ich mich bloss bei meinen Kostümbildnern bedanken und dann von der Bühne marschieren.'»

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