Spektakel am Himmel: Am Mittwochmorgen kannst du vier Planeten mit blossem Auge sehen
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Spektakel am HimmelAm Mittwochmorgen kannst du vier Planeten mit blossem Auge sehen

Es ist wieder soweit: Jupiter, Mars, Venus und Saturn können am Mittwoch im Morgengrauen beobachtet werden. Während der Planetenparade wirken die Himmelskörper wie aufgereiht.

von
Dominik Fischer
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Eine Illustration der Nasa zeigt die Konjunktion der Planeten. 

Eine Illustration der Nasa zeigt die Konjunktion der Planeten. 

Nasa/Marshall
Unter der Konjunktion versteht man in der Astronomie die scheinbare Begegnung zweier oder mehrerer Himmelsobjekte. 

Unter der Konjunktion versteht man in der Astronomie die scheinbare Begegnung zweier oder mehrerer Himmelsobjekte. 

Nasa/Marshall
Hier sind Jupiter (unten) und Venus neben einem aufgehenden Mond zu sehen. 

Hier sind Jupiter (unten) und Venus neben einem aufgehenden Mond zu sehen. 

REUTERS

Darum gehts

  • Etwa einmal im Jahr lassen sich vier Planeten gleichzeitig und mit blossen Auge beobachten.

  • Morgen ist es wieder soweit: Jupiter reiht sich mit Venus, Saturn und Mars auf.

  • Wer das Phänomen beobachten will, muss jedoch vor dem Morgengrauen aufstehen.

Morgen entsteht am Himmel eine sogenannte Planetenparade. Vom blossen Auge werden vier Planeten sichtbar sein. Die Himmelskörper Jupiter, Venus, Mars und Saturn erscheinen dabei wie auf einer Perlenkette aufgereiht. Der Begriff «Planetenparade» bezeichnet ein «astronomisches Ereignis, das zustande kommt, wenn sich Planeten unseres Sonnensystems gleichzeitig auf einer Seite der Sonne in einer Reihe aufreihen», wie die Internetseite Starwalk.space erklärt.

Günstige Sichtbedingungen für den 20. April

Zu Beginn des Aprils hatte die Nasa bereits angekündigt, dass es diesen Monat zu planetarischen Konjunktionen kommen wird, also zu scheinbaren Begegnungen von Himmelskörpern. Laut Starwalk.space seien die Sichtbedingungen am 20. April zudem günstiger als bei der letzten Planetenparade im März: «Alle Planeten sind in Sichtweite mit blossem Auge und ragen vor Sonnenaufgang höher über den Horizont.»

Wer sehen will, wie sich Jupiter, Venus, Mars und Saturn hintereinander aufreihen, muss jedoch früh aufstehen, wie «Focus» berichtet. So erklärte die Sprecherin der Astronomischen Gesellschaft auf Anfrage des Nachrichtenmagazins: «Die beste Zeit die Planeten zu sehen ist morgens vor dem Sonnenaufgang.» Am klarsten lasse sich die Planetenparade daher ab etwa fünf Uhr morgens beobachten. Wer aus unserer Region nach den Planeten suchen will, muss dabei Richtung Südosten am unteren Horizont Ausschau halten.

Ansonsten gelten gemäss «Focus» die bekannten Regeln: So hilft es, den Himmel von einem erhöhten Ort aus zu beobachten und Orte mit starker Lichtverschmutzung zu vermeiden. «Der Himmel sollte wolkenfrei sein und es empfiehlt sich, ein Standort ausserhalb von künstlichem Licht mit möglichst freier Sicht zum Horizont», fasst die Sprecherin der Astronomischen Gesellschaft gegenüber «Focus» zusammen. 

Weitere Tipps zur gelungenen Himmels-Beobachtung gibt die Nasa in diesem Video: 

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