Basel: Morin äussert sich zu «Hassprediger»
Aktualisiert

BaselMorin äussert sich zu «Hassprediger»

An der gestrigen Grossratssitzung nahm Stadtpräsident Guy Morin (Grüne) erstmals öffentlich Stellung zur «Hasspredigt» eines Imams, die laut Schweizer Fernsehen in der Basler Ar-Rahma-Moschee gehalten worden war.

von
jd
Blick in die Ar-Rahma-Moschee an der Elsässerstrasse. (hys)

Blick in die Ar-Rahma-Moschee an der Elsässerstrasse. (hys)

Morin bezog sich in seiner Erklärung auf zwei Interpellationen der SVP sowie der LDP. Der Prediger besitze eine Niederlassungsbewilligung und wohne seit 21 Jahren in der Schweiz, die letzten fünf Jahre in Basel-Stadt, hielt er fest. «Die Erweckungspredigt wirkt diskriminierend, da eine zeitgemässe Interpretation und Auslegung fehlt», so Morin weiter. Die Interpellanten waren mit den Ausführungen Morins nicht zufrieden und fordern die Ausschaffung. «Personen mit fundamentalistischem Gedankengut wollen wir nicht hier», sagte etwa Alexander Gröflin (SVP). (jd/20 Minuten)

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