Milli Görüs: Moschee im Thurgau
Aktualisiert

Milli GörüsMoschee im Thurgau

Der Islamische Zentralrat (IZRS) ist nicht die einzige ­radikale Islam-Organisation, die in der Schweiz operiert.

von
daw

Laut «Sonntag» betreibt die Vereinigung Milli Görüs in Bürglen TG eine Moschee. Der Verfassungsschutz in Bayern stuft sie als «extremistisch» ein: «Nach aussen gibt sich der Verband offen und tolerant, er verfolgt aber insgeheim das Ziel ­einer Parallelgesellschaft unter dem Recht der Scharia.»

Der umstrittene IZRS hat derweil seine Mitgliederlisten offengelegt: Rund 40% der 960 Mitglieder sind Frauen. 60% haben einen Schweizer Pass. 10% sind Schweizer Konvertiten. Unter den Mitgliedern sind ­Ärzte, Kleinkindererzieherinnen und Lehrer. 80% der Mitglieder sind jünger als 35.

IZRS-Präsident Nicolas Blancho ist laut «SonntagsBlick» schon lange im Visier der ­Bundeskriminalpolizei. Grund: 2006 organisierte er eine Demo gegen Mohammed-Karikaturen. Teilgenommen haben Teile des Schweizer Ablegers der Libyschen Islamischen Kampftruppe. Diese sympathisiert offen mit Al Kaida. (daw/20 Minuten)

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