El-Furkan: Moschee in Embrach wird zu Salafisten-Treff
Aktualisiert

El-FurkanMoschee in Embrach wird zu Salafisten-Treff

Die Moschee in Embrach wird immer mehr zum Treffpunkt für radikal-islamische Organisationen. Dies zur Besorgnis von Experten und Politikern.

El-Furkan spricht vor allem junge Albaner an.

El-Furkan spricht vor allem junge Albaner an.

Die radikalislamische Organisation el-Furkan kämpft für einen islamischen Gottesstaat. In Deutschland wird el-Furkan vom Verfassungsschutz beobachtet. Seit knapp einem Jahr sind die Islamisten auch in der Schweiz aktiv, in Embrach ZH.

Dies schreibt der «SonntagsBlick». Die dortige Moschee sei zum Treffpunkt der Schweizer Salafisten-Szene geworden. «El-Furkan möchte sich via Embrach in der Schweiz installieren», sagt Saïda Keller-Messahli vom Forum für einen fortschrittlichen Islam. Die Organisation richte sich vor allem an junge Albaner. Ihre Mitglieder würden für den Heiligen Krieg und die Terrorgruppe Isis werben.

Der Gemeinderat von Embrach ist besorgt. «Es ist nicht gut, eine Gemeinschaft in unserem Dorf zu haben, die andere Religionen und unsere Gesellschaft in Frage stellt», sagt Gemeindepräsident Erhard Büchi (FDP). Daniel Spiess, Präsident der lokalen SVP, sagt: «Man hätte verhindern müssen, dass sich diese Gemeinschaft hier niederlässt.»  

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