Moslems zünden Schulen an
Aktualisiert

Moslems zünden Schulen an

Mutmassliche muslimische Aufständische haben im Süden Thailands fünf Schulen in Brand gesteckt. Die Polizei erklärte, bei den Anschlägen in der Nacht in der Provinz Pattani handele es sich um Vergeltungsaktionen für den Tod von drei jungen Muslimen.

Die Jungen im Alter zwischen 13 und 15 Jahren waren am Freitag von Soldaten erschossen worden. Sie standen nach Militärangaben inmitten einer Gruppe, die Schüsse auf die Soldaten abgab. Bereits am Samstag protestierten hunderte Menschen gegen den Tod der Jungen.

Polizeisprecher Somjit Nasomyon sagte, in der Nacht seien Lehrerunterkünfte an fünf Schulen, eine Klinik und zwei Kontrollpunkte der Polizei in Brand gesteckt worden. An den Tatorten seien Flugblätter gefunden worden, in denen auf den Tod der drei Jungen Bezug genommen werde. Eine Unterschrift trugen die Flugblätter nicht. Der Aufstand in Südthailand begann Anfang 2004 und hat bereits mehr als 2.000 Menschen das Leben gekostet. (dapd)

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