Aktualisiert 29.10.2007 20:37

Mothers Pride feiern nach sechs Jahren ihr Comeback

Nach sechs Jahren Schaffenspause kehren die Luzerner Mothers Pride zurück. Am Freitag erscheint das neue Album der Rocker.

Mit dem Abschlusskonzert vom 28. Dezember 2001 in der Luzerner Schüür schien das Kapitel Mothers Pride endgültig abgeschlossen. «Ich hatte die Schnauze voll», sagt Leadsänger und Gitarrist Tobi Gmür. Der 33-Jährige verfolgte fortan Soloprojekte. Ebenso Leadgitarrist Sämi Gallati (34).

Doch die beiden verloren sich nie aus den Augen und immer mehr wurde ihnen bewusst, dass es ein Comeback geben würde: «Wir ergänzen uns beim Songschreiben perfekt», sagt Tobi Gmür. Und: «Wir haben uns sehr vermisst.» In Kuno Studer (Bass), Domi Meyer (Schlagzeug) und Andy Meili (Hammond) fanden die beiden Ur-Mothers-Pride-Männer neue Kollegen und «eine extreme Bereicherung», wie Gitarrist Gallati findet.

Am Freitag legt die Band nun ihr sechstes Album vor: «Mothers Pride». Bewusst hätten sie den Weg der kleinen Schritte zurück ins Business gewählt. «Die Freude am Musikmachen soll im Vordergrund stehen», sagt Gmür. Statt eines Major- haben die fünf das Luzerner Independent-Label Little Jig Records gewählt. Gallati: «Hier haben wir das Gefühl, am selben Strick zu ziehen.»

Liliane Barth

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