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WM-Lauf Motocross-Elite zeigt in Frauenfeld wilde Sprünge

Heulende Motoren, Benzinduft und Dreck, der durch die Luft fliegt: Dieses Wochenende findet in Frauenfeld TG das grösste Motocrossrennen statt, das in der Schweiz je organisiert wurde.

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fej
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Hier treffen sich am Wochenende...

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... die besten Motocross-Fahrer der Welt.

... die besten Motocross-Fahrer der Welt.

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Der neue Rundkurs in Frauenfeld bleibt aber nicht lange bestehen.

Der neue Rundkurs in Frauenfeld bleibt aber nicht lange bestehen.

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«Nach etlichen Verhandlungen und mit enormer Willenskraft haben wir es geschafft, den Motocross-Grand-Prix in die Schweiz zu holen», sagt OK-Präsident Willy Läderach. Die Vorfreude sei dementsprechend gross.

Um die Bewilligung für die Durchführung auf dem Industrieareal der Zuckerfabrik, Ricoter AG, Toggenburger AG und der Axpo Frauenfeld bemühten sich die Veranstalter ganze drei Jahre. Auch mit dem Landwirt, dem das angrenzende Land gehört, konnte sich das Organisationskomitee einigen.

Schweizer wollen den Heimvorteil nutzen

Die Strecke für die besten Motocrosser der Welt ist etwa 1700 Meter lang und soll mit ihren vielen Hügeln den Fahrern das Maximum abverlangen. Mit bis zu 80 Kilometern pro Stunde werden die Fahrer bis 30 Meter weit springen. «An zwei Stellen kommt es zu Dreifach-Sprüngen, das erleben die Spitzensportler nur beim Grand Prix in Frauenfeld», so Läderach. Laut dem motocrossbegeisterten OK-Präsident sind für diesen Sport Kondition und physische Kraft wichtigste Voraussetzungen. Eine Portion Mut dürfe auch nicht fehlen.

Besonders im Fokus der über 20'000 erhofften Zuschauer werden wohl die beiden Schweizer Jeremy Seewer und Valentin Guillod sein. Der Bülacher Seewer liegt vor dem 15. Rennwochenende der Motocross-Klasse MX2 im WM-Klassement auf dem zweiten Platz.

Den Tourismus freuts

Bei Thurgau Tourismus freut man sich auf diesen Gross-Event. «Gerade weil unsere Region nicht von vielen grossen Anlässen geprägt ist, sehen wir so etwas gerne bei uns», sagt Geschäftsführer Rolf Müller. Dank den zehntausenden Besuchern seien die Hotels im Raum Frauenfeld sehr gut ausgebucht. Man habe zudem ein grosses Interesse daran, dass die Veranstaltung auch in den kommenden Jahren nach Frauenfeld kommt.

So wirbt der Veranstalter für das Rennen:

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